„Schulter an Schulter“

Ehrenamtliche Katastrophenschützerinnen und -schützer unterstützen Impfkampagne für Feuerwehren

„Schulter an Schulter“

Fast 900 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Heidekreis sind am vergangenen Sonntag, dem 20. Juni, zum zweiten Mal geimpft worden. Da das Impfzentrum in Bad Fallingbostel an Sonntagen keinen regulären Betrieb hat, wurde personelle Unterstützung von den Organisationen im Katastrophenschutz angefordert.

„Mit dieser Impfkampagne zeigen die Beteiligten, dass sie nicht nur bei großen Einsätzen Schulter an Schulter zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen“, heißt es dazu vonseiten des Landkreises. Nachdem die Feuerwehren in der Impfpriorität neu eingeordnet worden sind, konnten die Erstimpfungen der Freiwilligen Feuerwehren bereits Anfang Mai dieses Jahres organisiert werden. Hierfür war ein Sonntag als Zusatztag im Impfzentrum eingerichtet worden, um möglichst schnell allen Einsatzkräften ein Impfangebot machen zu können.

„Da sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren, war es wichtig, die Termine so zu planen, dass ein Impfangebot spätnachmittags oder an Wochenenden angenommen werden kann“, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises.

Für die Zweitimpfungen am vergangenen Sonntag hätten die Koordination des Zutritts und den Bereich der Anmeldung die Ortswehren Brochdorf und Honerdingen übernommen. Das Personal für die Registrierung, den Sanitätsdienst mit 15-minütiger Überwachung der Geimpften und die Impfungen selbst habe der Katastrophenschutz der Hilfsorganisationen gestellt.

Die DRK-Kreisverbände Fallingbostel und Soltau sowie der Ortsverband Aller-Leine der Johanniter bilden gemeinsam den Katastrophenschutz-Einsatzzug Sanität und zeichnen für die Betreuung des Heidekreises verantwortlich. Wie auch die Freiwilligen Feuerwehren engagieren sich die Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz.

Laut Landkreis werden „in den folgenden Tagen weitere Impfungen in den späten Nachmittagsstunden folgen, so dass bis Monatsende alle rund 2.000 impfwilligen Kameradinnen und Kameraden ihre zweite Impfung erhalten haben werden.“

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