Startschuss ist gefallen

Architektenwettbewerb für HHK-Neubau angelaufen

Startschuss ist gefallen

Unter Federführung des Heidekreis-Klinikums (HKK) und in Abstimmung mit der Architektenkammer Niedersachsen ist am 24. Juli der Startschuss für den europaweiten Realisierungswettbewerb zum Bau eines neuen Klinikums im Heidekreis gefallen. Das hat jetzt das HKK mitgeteilt.

Im ersten Verfahrensschritt werden im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbes geeignete Büros für die anspruchsvolle Planungsaufgabe ausgesucht. Diese Auswahl erfolgt anhand von Erfahrungen der Büros bei vergleichbaren Planungsaufgaben im Krankenhausbau.

Im zweiten Verfahrensschritt, dem hochbaulichen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb, beschäftigen sich die zuvor ausgewählten Büros mit den konkreten Planungsaufgaben des Neubaus am ausgewählten Standort.

Die Ideen und Konzepte der Architekturbüros sollen dann als Wettbewerbsentwürfe, bestehend aus Planunterlagen und Modellen, in der dritten Januarwoche 2021 vorgelegt werden.

Die Qualität der Arbeiten wird im Rahmen der sogenannten Vorprüfung unter fachtechnischen Gesichtspunkten geprüft und bewertet: „Damit wird sichergestellt, dass die vorher festgelegten Anforderungen, zum Beispiel Anzahl und Anordnung von Pflegezimmern, Untersuchungs- und Behandlungszimmern, Operationssälen und Notaufnahme im späteren Neubau eingehalten werden“, heißt es.

Und weiter: „Ergebnis dieser Vorprüfung ist ein neutraler Vorprüfbericht für die nachfolgende Arbeit des Preisgerichtes. Dieses setzt sich zusammen aus Fachpreisrichtern und Sachpreisrichtern, das heißt erfahrenen Vertretern aus den Bereichen Architektur, Medizin und Politik. Das Preisgericht bewertet die Entwürfe hinsichtlich der gestalterischen und funktionellen Qualität. Ziel ist es, einen Wettbewerbsgewinner zu küren, mit dem die weitere Planung und Realisierung des Klinikneubaus erfolgen soll.“

HKK-Geschäftsführer Dr. Achim Rogge: „Wir wollen ein hochmodernes, pandemiesicheres Krankenhaus bauen, in dem sich unsere Patienten gut aufgehoben fühlen und unsere Mitarbeitenden gern arbeiten. Wir gehen davon aus, dass sich mindestens 30 verschiedene Architektenbüros bewerben, 16 von ihnen werden in das Auswahlverfahren kommen.“ Diese Wettbewerbsbeiträge sollen auch den Bürgerinnen und Bürgern präsentiert werden: Sie sollen ab der zehnten Kalenderwoche 2021 im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung zu sehen sein.

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