Eine Telefonsprechstunde zur Darmkrebsvorsorge bietet am 4. März das Heidekreis-Klinikum (HKK) an. Dr. Petrit Mirena, Chefarzt der Gastroenterologie und Inneren Medizin am HKK, beantwortet von 16 bis 18 Uhr persönliche Fragen aus der Bevölkerung. Mirena: „Der März ist der sogenannte Darmkrebsmonat. Es gibt kaum einen Krebs, der sich so leicht verhindern lässt, wie Darmkrebs – und zwar durch Vorsorge-Koloskopie.“
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Gleichzeitig bestehen bei frühzeitiger Diagnose sehr gute Heilungschancen. Dennoch nehmen viele Menschen die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen nicht wahr, häufig aus Unsicherheit, Scham oder Angst vor der Untersuchung. „Meine sogenannte Telefonsprechstunde richtet sich ausdrücklich auch an Menschen, die ganz konkrete oder persönliche Anliegen haben. Neben allgemeinen Fragen zur Vorsorge können Anruferinnen und Anrufer auch über körperliche Auffälligkeiten oder Symptome sprechen, die sie verunsichern“, so der Chefarzt.
Beispielhafte Fragen, die gestellt werden können: Ich leide häufiger unter Bauchschmerzen oder Blähungen – kann das ein Hinweis auf Darmkrebs sein? Unerklärlicher Gewichtsverlust – ist das ein Warnsignal? Wie läuft eine Darmspiegelung genau ab und wie bereite ich mich darauf vor? „Viele Menschen zögern, über ihre Beschwerden zu sprechen. Dabei gilt: Lieber einmal zu viel nachfragen, als ein mögliches Risiko zu übersehen“, betont Mirena. Ziel sei es, Unsicherheiten zu klären und zu einer informierten Entscheidung über Vorsorgemaßnahmen zu ermutigen.
Zu erreichen ist der Mediziner am 4. März im genannten Zeitraum unter der Telefonnummer (05161) 6021397. Das Beratungsangebot ist für Interessierte kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.