Tourismus in der Lüneburger Heide: Ostern besser als im Rekordjahr 2019

Lüneburger Heide GmbH zieht nach den Feiertagen eine überaus positive Bilanz

Tourismus in der Lüneburger Heide: Ostern besser als im Rekordjahr 2019

Die Lüneburger Heide GmbH blickt auf ein Oster-Geschäft zurück, das besser nicht hätte sein können und zieht dementsprechend mit längeren Aufenthaltszeiten, zufriedenen Gastgebern und erholten Gäste bei sonnigem Wetter eine überaus positive Bilanz: Im Übernachtungssegment übertrifft der Umsatz den Vergleichsraum im Rekordjahr 2019. Durch einen starken Tagestourismus wurden die Parkplätze knapp. Für das Reisejahr 2022 erwarten die Touristiker einen Besucheransturm.

„Die Gäste zog es zahlreich in die Heide-Region. Der Tagestourismus boomte“, freut sich Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH. Nachdem zwei Wochen vor den Ostertagen sämtliche Corona-Maßnahmen weggefallen waren, konnten die Betriebe wieder uneingeschränkt Gäste begrüßen. Dabei kamen viele Buchungen aufgrund der guten Wetterprognose noch kurzfristig. „Die Auslastung der Betriebe, die sich über uns vermarkten lassen, lag in den Osterferien zwischen 86 und 90 Prozent“, berichtet von dem Bruch. Auffällig sei auch, „dass sich die Aufenthaltsdauer um einen Tag auf vier Tage durchschnittlich erhöhte.“

Bedingt durch das weltpolitische Geschehen und seinen Einfluss auf die Benzin- und Verbraucherpreise sowie durch das zuvor wechselhafte Aprilwetter mussten die Betriebe und Marketingexperten flexibel bleiben. „Wir haben die Marketingmaßnahmen sehr kurzfristig entschieden“, erklärt von dem Bruch. Offensichtlich mit Erfolg: Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 überholte der Umsatz im Bereich Übernachtungen das Ergebnis von 2019.

Viele Wanderer, Radfahrer und Naturgenießer nutzten die freien Tage über Ostern für den Besuch in der Region. Zudem sind die Touristiker erfreut, dass erneut viele Familien und junge Gäste begrüßt werden konnten. „Schon in den beiden Corona-Jahren haben wir eine Veränderung beim Reisealter festgestellt. Gerade die Weite der Heide und das Wanderangebot spricht eine jüngere Zielgruppe an“, berichtet der Geschäftsführer. Die Marketingmaßnahmen seien darauf abgestimmt worden. Erfreulich sei auch, dass viele ältere Stammgäste der Heide treu geblieben seien.

Das bundesweite Wegfallen der Corona-Maßnahmen Anfang April hat zudem für mehr Entspannung bei den Gästen geführt. „Viele Betriebe setzten aber weiterhin auf Schutzmaßnahmen und behielten beispielsweise Mindestabstand und Hygieneregeln bei. Die Gäste schätzten das sehr und haben ihrerseits ebenfalls viel Eigenverantwortung gezeigt“, so von dem Bruch. Angebote in der freien Natur seien stark gefragt: „Die neuen Heideschleifen und das Aktivangebot wurden sehr gut angenommen. Die vielen Besucher, mit denen wir gesprochen haben, waren alle sehr zufrieden mit unserem Angebot.“

Zum starken Übernachtungstourismus kamen auch zahlreiche Tagesgäste hinzu. „In einigen Bereichen wurden die Parkplätze knapp“, berichtet Ulrich von dem Bruch. Das sonnige Osterwetter tat seinen Teil dazu.

Die Ostertage sind traditionell der Startschuss für die Reisesaison in die Lüneburger Heide. Nach so guten Zahlen gehen die Touristiker von einem neuen Rekordjahr aus. Schon jetzt zeigten die Aufrufe der Internetseite eine große Nachfrage nach Wander- und Outdoorangeboten. Die Vorbereiten für die Hauptsaison laufen entsprechend auf Hochtouren. Die Heideblüte im August und September sorgt jedes Jahr für einen Besucheransturm aus Deutschland und der Welt.

Mit einer Fläche von 107.000 Hektar ist die Lüneburger Heide die größte Urlaubsregion in Niedersachen. Fast neun Millionen Übernachtungen und 36 Millionen Tagestouristen verbringen hier die schönste Zeit des Jahres.

Logo