Vom Sturmtief weitestgehend verschont

„Ignatz“ und „Hendrik“ fegen über Heidekreis hinweg, hinterlassen aber vergleichsweise wenig Schäden / Feuerwehren des Landkreises rücken dennoch zu zahlreichen Unwettereinsätzen aus

Vom Sturmtief weitestgehend verschont

In der Nacht zu Donnerstag und im weiteren Verlauf des Tages zogen „Ignatz“ und „Hendrik“ über den Heidekreis hinweg - doch die hiesige Region blieb vom Sturmtief weitestgehend verschont. „Die Hilfskräfte waren auf mögliche Schadensfälle gut vorbereitet, doch schlussendlich mussten die Ehrenamtlichen der Feuerwehr nur wenige Einsätze absolvieren“, so Thomas Klamet. In seinem Bericht schildert der stellvertretende Pressesprecher der Feuerwehr Heidekreis die Vorfälle: „Die erste Alarmierung ereilte dabei die Freiwillige Feuerwehr Zahrensen um kurz nach 6 Uhr am Donnerstagmorgen zu einem umgestürzten Baum. Wenig später erfolgte dann auch die gleiche Einsatzmeldung für die Feuerwehren Schneverdingen und Fulde. Gegen 10 Uhr erreichten die Leitstelle weitere unwetterbedingte Notrufe. Erneut in Zahrensen und in Munster sollten Bäume die Fahrbahn blockieren. Auf der A7 bei Bispingen drohte ein Baum auf die Autobahn zu stürzen. Weitere Unwettereinsätze wurden von den Feuerwehren Ehrhorn-Wintermoor, Schneverdingen und Walsrode abgearbeitet. So mussten in Walsrode zum Beispiel mehrere abgebrochene Äste aus einer großen Birke entfernt werden.“

Aber auch das normale „Tagesgeschäft“ der Freiwilligen Feuerwehren macht bei einem Sturm keine Pause: „Gegen halb 12 mittags wurden die Feuerwehren Harber und Soltau zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in Harber alarmiert. Später am Nachmittag erfolgte auch die gleiche Alarmmeldung für die Werkfeuerwehr im Oerbker Ankuftszentrum. In den Abendstunden mussten zusätzlich von der Feuerwehr Walsrode noch zwei Notfalltüröffnungen abgearbeitet werden, um dem Rettungsdienst den Weg zu einem medizinischen Notfall freizumachen“, so Klamet in seiner Mitteilung.

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