von Danwitz: „Wir dürfen der Deutschen Bahn das nicht durchgehen lassen“

CDU-Landtagsabgeordneter tauscht sich mit Vertretern der Bürgerinitiative „unsYnn“ aus

von Danwitz: „Wir dürfen der Deutschen Bahn das nicht durchgehen lassen“

CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Karl-Ludwig von Danwitz traf sich am vergangenen Freitag mit Mitgliedern der Bürgerinitiative (BI) „unsYnn“, die sich dafür einsetzt, dass die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen des Dialogforums Schiene Nord von 2015 umgesetzt werden, zu einem intensiven Gespräch. Er sprach anschließend von einem „guten Austausch“ mit Stephan Müller, Jörg Eggers und Stefan Sorge von der Bürgerinitiative. Anlass des Gesprächs waren die Pläne der Bahn, entlang der Autobahn 7 eine Neubaustrecke voranzutreiben (HK berichtete).

„Natürlich stehe ich weiter zu Alpha-E und fordere, dass der im Dialogforum Schiene Nord mühsam erarbeitete Konsens aus dem Abschlussbericht weiter verfolgt und umgesetzt wird. Dieser Konsens ist nicht nur im Bundesverkehrswegeplan 2030 festgeschrieben, sondern auch Grundlage eines einstimmig getroffenen Beschlusses des Landtages in Niedersachsen“, betonte von Danwitz. „Warum die Bahn nun anscheinend vollkommen unbeeindruckt diese Tatsachen ignoriert und stur ihre Pläne einer Neubaustrecke an der A7 verfolgt und vorantreibt, ist mir absolut unverständlich.“

Der Landtagsabgeordnete findet klare Worte: „Wir dürfen der Deutschen Bahn das nicht durchgehen lassen. So geht man nicht mit Bürgerbeteiligung um, das zerstört nicht nur Vertrauen, sondern bringt auch viel Unruhe in die Bevölkerung!“

Er, von Danwitz, werde mit der Bürgerinitiative „weiter an diesem Thema dranbleiben“, denn: „Hier ist ein Schulterschluss aller Beteiligten und Betroffenen erforderlich, über die Parteigrenzen hinweg. Nur gemeinsam kann die Kuh vom Eis geholt werden.“

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