Thomas Bartsch, in Walsrode lebender Schriftsteller, hat nach drei Gedichtbänden und einem tiefgründigen Essay jetzt sein nunmehr fünftes Buch in fünf Jahren im Geest-Verlag veröffentlicht: Es handelt sich um den Lyrikband „Erdrutsch der Zeit“, in dem sich der Autor mit Individualität, Beziehung, Stille, Abschied, Loslassen und Neuorientierung auseinandersetzt. „Trotz einer melancholischen und weichen Grundströmung enthält dieses Buch auch heitere und ironisch-kritische Wendungen, die aufmerken lassen, ein Schmunzeln auslösen oder zu einer Positionierung anregen“, gibt Bartsch einen Einblick.
Der Autor formuliert ohne Schnörkel und Umschreibungen, auf Wesentliches reduzierend, pointierend, dabei immer authentisch und spürbar biografisch. Hierzu schreibt der Verdener Autor Dr. Holger Küls in seiner Buchbesprechung vom Juni 2026: „Auffällig ist, mit wie wenig Bartsch auskommt. Er arbeitet mit wenigen, aber treffenden Bildern, die mehr andeuten als ausmalen. So entsteht Raum für eigene Erinnerungen und eigene Gedanken. Die Sprache ist einfach, aber nie leer; nachdenklich, aber nicht schwer. Wo andere Gedichte ihre Bilder anhäufen, vertraut Bartsch auf das Weglassen und auf die Kraft des Ungesagten.“ Die Autorin Sybille Fritsch-Oppermann resümiert in ihrer Rezension (Juni 2026): „Um ICH-Findung ohne Egozentrik, um Begegnung mit einem ernst zu nehmenden Du, eigenständig und doch zu zeitweiliger Verschmelzung bereit, geht es dem Lyriker. Um ,liebe-volle‘ Begegnung womöglich mit allem, was lebt, und weiter: mit allem, was ist.“
Der 100 Seiten umfassende Lyrikband ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.