„Weil sie‘s kann“

ZDF-Reportage von Antje Diller-Wolff: Frauen erobern Männerdomänen

„Weil sie‘s kann“

Für das ZDF hat Antje Diller-Wolff einen neuen Beitrag gestaltet. Die Journalistin aus dem Heidekreis begleitete für die „37°“-Reportage „Weil sie’s kann - Frauen erobern Männerdomänen“ drei Frauen in Männerberufen: eine Braumeisterin, eine Rennfahrerin und eine Pannenhelferin beim ADAC. Autorin Diller-Wolff geht der Frage nach, warum dies immer noch selten ist, und zeigt, mit welchen Vorurteilen die jungen Frauen zu kämpfen haben. Zu sehen ist der Film am kommenden Dienstag, 13. April, um 22.15 Uhr im ZDF sowie online in der ZDF-Mediathek.

„Männerberufe, Frauenberufe? Klassische Rollenbilder bestimmen noch immer die Arbeitswelt. Der Frauenanteil verändert sich in diesen männlichen Domänen kaum. Gesellschaftlich geprägte Stereotype beeinflussen die Berufswahl von Frauen und Männern noch immer maßgeblich. Von außen werden Frauen oft Mängel an Kraft und Durchsetzung unterstellt, männliche Attribute fehlten, Vorurteile, Klischees und auch Hohn und Diskriminierung halten Mädchen und junge Frauen ab, sich in so genannte Männerberufe zu wagen. Die einen versuchen es erst gar nicht, andere geben nach einiger Zeit auf“, so Diller-Wolff in einer Mitteilung zum Hintergrund ihres Films, in dem die Protagonistinnen in vermeintlich „klassischen Männerberufen“ tätig sind: Sophia Flörsch ist die erfolgreichste deutsche Rennfahrerin. Sie fährt als einzige Frau in der Formel 3 und strebt jetzt, mit 20 Jahren, nach einem Startplatz in der Formel 1. Doreen Gaumann aus Bremen übt ein ganz besonderes Handwerk aus: Sie ist gelernte Braumeisterin - in Deutschland ist das eine Seltenheit. Auch in ihrem Betrieb ist sie die einzige Frau. Lisa Schwarz, die „Gelbe Engelin“ kommt, wenn der Motor streikt. Frauen freuen sich, Männer sehen ihr Ego in Gefahr, wenn sie mit dem Auto liegenbleiben und eine weibliche Mechanikerin kommt.

Alle drei arbeiten in Branchen, in denen sie häufig Vorurteilen und sogar Diskriminierung ausgesetzt sind, skeptisch beäugt werden und sich immer wieder mit der Einschätzung konfrontiert sehen, zu schwach und für den Beruf nicht so qualifiziert zu sein, wie Männer. Der Film geht der Frage auf den Grund, warum diese drei in ihrem Beruf immer noch eine Rarität sind.

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