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Jobcenter und Arbeitsagenturen: Mehr Telefon- und Online-Zugang, persönliche Kontakte reduzieren

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Wie die Agentur für Arbeit Celle, die auch für den Heidekreis zuständig ist, mitteilt, sind die Jobcenter und Arbeitsagenturen auch wärend der Corona-Krise weiter für die Kunden da: Telefon- und Online-Zugang werden dabei intensiviert und ausgebaut, persönliche Kontakte hingegen reduziert.

„Um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können, konzentrieren sich die Arbeitsagenturen und Jobcenter auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen“, so die Agentur in ihrer Mitteilung. „Dafür schaffen wir die Voraussetzungen, dass diese Fragen und Anliegen auch ohne persönlichen Kontakt geklärt werden können, damit wir diese Kontakte minimieren können.“

Für Kundinnen und Kunden von Jobcentern (gemeinsame Einrichtungen) und Arbeitsagenturen gibt die Einrichtung folgende Informationen: „Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt in unseren Dienststellen bleibt für Notfälle bestehen. Eine Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen. Ein Antrag auf Grundsicherung kann formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Sie müssen diese Termine nicht absagen, Sie müssen diesbezüglich auch nicht anrufen. Sie können Anträge formlos per Mail oder über unsere eServices (www.arbeitsagentur.de/eServices) stellen oder in den Hausbriefkasten einwerfen. Es entstehen Ihnen keine Nachteile, wenn Sie nicht persönlich vorsprechen.

Anliegen können laut Agentur auch telefonisch geklärt werden - auch die Arbeitslosmeldung: „Die persönliche Vorsprache bei Arbeitslosmeldung in den Arbeitsagenturen entfällt vorläufig. Sie können die Meldung telefonisch vornehmen. Rufen Sie die bundesweit von 8 bis 18 Uhr geschaltete Rufnummer 0800-4555500 an. Auf Grund des äußerst erhöhten Anrufaufkommens nutzen Sie bitte auch Randstunden und versuchen es öfter zu verschiedenen Tageszeiten.“ Außerdem finden sich Anträge auf Arbeitslosengeld I unter www.arbeitsagentur.de/eservices und Weiterbewilligungsanträge für die Grundsicherung unter www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld-2.

„Wir werden so schnell wie möglich zusätzliche Telefonnummern in den Städten und Regionen schalten“, so die Agentur. „Da wir unsere telefonischen Kapazitäten aufgrund des erwarteten sehr hohen Anrufaufkommens auch technisch verstärken müssen und dies einige Tage in Anspruch nehmen wird, kann unsere Erreichbarkeit vereinzelt eingeschränkt sein.“ Es sollen laut Agentur für Arbeit keine finanziellen Nachteile entstehen, die Leistungsgewährung werden sichergestellt.

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