Wellen-Gemälde der Publikumsliebling

Kunstwettbewerb „Zu Gast in der Natur“: Zwei Preise verliehen

Wellen-Gemälde der Publikumsliebling

„Zu Gast in der Natur“ - so hieß der Kunstwettbewerb, zu dem die Naturparkregion Lüneburger Heide und der Verein „HeideKultour“ aufgerufen hatten. Insgesamt 22 Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich daran. Die Beiträge wurden von einer Jury bewertet und konnten auf Facebook und Instagram über zwei Wochen mit „gefällt mir“ markiert werden. Hanna Fenske, Regionalmanagerin der Leader-Naturparkregion Lüneburger Heide, freut sich, dass die Beiträge insgesamt 1.400 Mal auf Facebook und Instagram „geliket“ wurden und zwei Preise vergeben werden konnten: Ein Jurypreis, der die künstlerische Umsetzung des Mottos im Fokus hatte, sowie ein Publikumsliebling.

„Ich war begeistert von den Umsetzungsideen zu unserer Natur- und Kulturlandschaft. Es waren kreative und appellative Beiträge dabei. Uns als Jury fiel es sehr schwer, einen Beitrag auszuwählen, daher haben wir uns dazu entschieden, zwei Preise zu vergeben.“

Roswitha Lippeck aus Undeloh freute sich über den Jurypreis, den Sie mit ihrem farbenfrohen Beitrag gewann: zwei Übernachtungen im Hotel Camp Reinsehlen. Bettina von Dziembowski, Leiterin des Kunstvereins und der Stiftung Springhornhof in Neuenkirchen und eines der fünf Jurymitglieder, betonte, dass „der Beitrag vor allem durch die kontrastreiche Farbigkeit, den sicheren Pinselstrich und das aktuelle Motiv überzeugt. Mit dem Bild einer Wanderin, die mit dem Mobiltelefon in der Hand einer Heidschnucke begegnet, thematisiert die Künstlerin unsere durch die Handynutzung veränderte Wahrnehmung von Natur, aber auch das spannungsreiche Verhältnis von Kulturlandschaft und Tourismus.“

Kerstin Hirsch aus Tostedt, die sich mit ihrem Beitrag am Wettbewerb dem Thema Heidewasser widmete, war mit ihrem Wellen-Gemälde der unangefochtene „Publikumsliebling“ und räumte am meisten Likes und Herzen ab. Sie kann sich über ein Abendessen im Hotel Sellhorn in Hanstedt freuen. Hirsch machte mit ihrem Beitrag darauf aufmerksam, dass das Wasser auch in der scheinbar trockenen Kulturlandschaft ein prägendes, lebensbedingendes Element ist.

Gerhard Schierhorn, Beiratsmitglied des Vereins „HeideKultour“ und ebenfalls Jurymitglied, zeigte sich begeistert, „dass so viele Menschen begeistert mit abgestimmt haben.“ Dies habe den Wettbewerbsbeiträgen und den Künstlerinnen und Künstlern aus der Region trotz der Absage der „HeideKultour 2020“ doch noch lebhafte Aufmerksamkeit beschert. Einen besonderen Dank richten Gerhard Schierhorn und Hanna Fenske an die beiden Sponsoren der Preise: das Hotel Camp Reinsehlen und das Hotel Sellhorn. Interessierte können sich alle Beiträge auf der Facebookseite des Naturparks Lüneburger Heide ansehen und finden sie zudem auf Instagram unter #zugastindernaturwettbewerb.

Fenske und Schierhorn sind sich einig: Auch im kommenden Jahr solle es erneut einen Wettbewerb geben. Dann könne hoffentlich rund um den 1. Mai der gesamte Veranstaltungsreigen der „HeideKultour“, der diesmal Corona-bedingt ausfallen musste, wieder stattfinden. Beide wünschen sich von Herzen, dass die rund 200 Künstlerinnen, Künstler und Kunstschaffenden die Besucherinnen und Besucher dann wieder in ihren Werk- und Kunststätten begrüßen können.

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