Im ersten Halbjahr 2026 hat der Naturschutzbund Heidekreis eine mehrwöchige Mitgliederwerbung durchgeführt, die mit großem Erfolg abgeschlossen wurde. Im Auftrag des Kreisverbandes gingen mit einem Werberausweis gewappnete Studentinnen und Studenten, die sich für den Erhalt der Umwelt einsetzen und mehr Menschen für die Arbeit des Naturschutzbundes (NABU) begeistern möchten, von Tür zu Tür, verteilten Informationsmaterial und informierten Interessierte über Themenschwerpunkte, Projekte und Ziele der Naturschutzorganisation.
Im Rahmen der in persönlichen Gesprächen geführten Werbeaktion entschieden sich viele Menschen, Niedersachsens größtem Naturschutzverband beizutreten, der 2026 landesweit einen neuen Höchststand von 135.000 Mitgliedern erreichte. Auf Kreisebene wurde im Laufe der Werbeaktion zur Freude des 1. Vorsitzenden Klaus Todtenhausen die 2.000-Mitglieder-Marke geknackt: „Wir freuen uns sehr über die Verstärkung und laden alle Mitglieder dazu ein, uns nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern sich auch aktiv in unsere Ortsgruppen einzubringen.“ Die Aufgaben vor Ort sind vielfältig: Sie reichen von der Aufstellung und Kontrolle von Krötenschutzzäunen und der Anlage und Pflege von Blühstreifen, Hecken und Feuchtbiotopen über Beratungs- und Überzeugungsarbeit bei Gartenbesitzern, Landwirten und Verantwortlichen in Städten und Gemeinden bis hin zur Mithilfe beim Artenmonitoring oder bei Stellungnahmen zu lokalen und regionalen Bauprojekten.
Als 2.000. Mitglied konnte die fünfköpfige Familie Rogall aus Benefeld gewonnen werden. Zur feierlichen Begrüßung überreichte der 2. Vorsitzende Armin Welz den Neumitgliedern mit dem Hinweis auf die BUND-NABU-Naturentdecker-Gruppe Walsrode einige kleine Präsente, die der erst jüngst zugezogenen Familie dabei helfen können, die summenden, leicht übersehbaren Bewohner ihres Umfeldes kennenzulernen. Bei dienstlich bedingter Abwesenheit von Vater Timo nahmen Mutter Trixi und ihre Kinder Nina, Henry und Justus ein Mini-Bienenhotel, eine Bastelanleitung und eine Lupe entgegen und freuten sich sichtlich über diese Anerkennung ihres Engagements für den Natur- und Umweltschutz.