Im Rahmen des kleinen „Tourismusgipfels“ im Heidekreis hat der Naturpark Lüneburger Heide jüngst die Bedeutung einer verlässlichen europäischen Förderung für den ländlichen Raum hervorgehoben. Im Gespräch mit Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) und dem SPD-Landtagsabgeordneten Sebastian Zinke machten die Vertreterinnen und Vertreter des Naturparks deutlich, dass eine gute und solide Ausstattung der Förderinstrumente auch künftig unverzichtbar sei.
Als Naturpark und zugleich „LEADER“-Region sieht der Naturpark Lüneburger Heide in der europäischen Förderung eine zentrale Grundlage für die Zukunft der Region. Sie stärke nicht nur den Tourismus, sondern ebenso die Lebensraumqualität der Menschen, die hier lebten. Viele Projekte, die in den vergangenen Jahren durch Mittel der ländlichen Entwicklung ermöglicht worden seien, schaffen konkrete Verbesserungen vor Ort. Sie förderten „Freizeitangebote, Naherholung, Aufenthaltsqualität, Begegnungsorte und eine attraktive Infrastruktur im ländlichen Raum.“ Dazu zählten beispielsweise Erlebnis-, Kutsch- und Wanderwege, Fahrradservicestationen sowie der Heide-Shuttle.
„Wir sind ‚Pro LEADER‘ und werben mit Nachdruck dafür, die ländliche Entwicklung auch in Zukunft verlässlich zu stärken. Wer ländliche Räume sichern will, muss in ihre Zukunft investieren“, so die Botschaft des Naturparks: „Die europäische Förderung ist eine wichtige Grundlage dafür, dass wir weiterhin gemeinsam über Landkreis- und Gemeindegrenzen hinweg sowie themenübergreifend zusammenarbeiten können. So bleiben unsere Orte lebendig, Menschen leben hier gern und können ihre Freizeit wohnortnah gestalten. Gleichzeitig stärken wir damit die Infrastruktur, die natürlich auch für den Tourismus sehr wichtig ist. Tourismus ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor der Region.“
Der Naturpark Lüneburger Heide setzt sich deshalb weiterhin mit Nachdruck dafür ein, dass die Förderung des ländlichen Raums auch künftig stark bleibt. Denn nur mit verlässlichen Förderstrukturen könnten Projekte umgesetzt werden, die die Region nachhaltig stärkten – für Besucherinnen und Besucher sowie für die Menschen, die hier beheimatet sind.