WhatsApp, Instagram und Snapchat: Informationsabende für Eltern

Sozialpädagoge, Eltern-Medien-Trainer und Lehrbeauftragter gibt in Soltau und Walsrode Anregungen und Hilfestellungen in der Medienerziehung

WhatsApp, Instagram und Snapchat:  Informationsabende für Eltern

Die Fachberatungsstelle des Heidekreises gegen sexuellen Missbrauch „Wendepunkte“ bietet anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens in Kooperation mit der Oberschule Soltau und dem Gymnasium Walsrode für alle interessierten Eltern und andere Sorgeberechtigte zwei Informationsabende zum Thema „Mediennutzung unserer Kinder und Jugendlichen und Hilfe in der Medienerziehung“ an. Sie stehen am 30. September in der Mensa der Oberschule Soltau, Winsener Straße 55, sowie am 6. Oktober in der Aula des Gymnasiums Walsrode, Sunderstraße 19, auf dem Plan. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

Eltern stehen oft ratlos der Medienwelt ihrer Kinder gegenüber: War gestern noch die Rede von Facebook, fragen sich heute viele Eltern, was überhaupt Snapchat ist. Die Medienangebote und die Vorlieben der Kinder und Jugendlichen verändern sich ständig. Und damit auch die Fragen und Sorgen der Eltern. Eltern sehen dann vor allem zwei extreme Handlungsmöglichkeiten: entweder das Medienverhalten der Kinder und Jugendlichen tolerieren oder reglementierend eingreifen. Aber welche erzieherischen Maßnahmen oder Einschränkungen sind richtig und wie soll mit den häuslichen Konflikten umgegangen werden, die zwangsläufig folgen?

Moritz Becker, Sozialpädagoge, Eltern-Medien-Trainer, Lehrbeauftragter an der Universität Hannover und Mitarbeiter des eingetragenen Vereins „Smiley“ in Hannover stellt am Informationsabend auf nachdenkliche - aber auch überaus unterhaltsame Art - die Mediennutzung unserer Kinder und Jugendlichen dar und gibt Anregungen und Hilfestellungen in der Medienerziehung und Argumente für Zuhause. Ein Schwerpunkt seiner Ausführungen werden sexuelle Gefahren in Netz sein, also „Sexting“, „Sexual Cybermobbing“ und „Cybergrooming“. Dies sind Themen, die in den vergangenen Jahren bei den Anmeldungen in der Fachberatungsstelle vermehrt genannt wurden.

Die Veranstaltungen bieten Gelegenheit, sich über dieses wichtige Thema zu informieren und zu erfahren, wie man als Eltern mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch kommen, wie man sie schützen kann und vor allem wo man Hilfe bekommt, wenn doch etwas passiert ist.

Bei den Informationsabenden gelten die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) sowie die gängigen Abstands- und Hygieneregeln. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und der Eintritt ist kostenfrei.

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