Wichtige Lebensader im Heidekreis: Drei Tage entlang der Böhme wandern

Verein Klimaschutz lädt ein: Rund 90 Kilometer an der frischen Luft und Übernachtungen

Wichtige Lebensader im Heidekreis: Drei Tage entlang der Böhme wandern

Zu einer dreitägigen Wanderung entlang der Böhme lädt der Verein Klimaschutz Heidekreis ein. Los geht es am 20. Mai. Mit diesem Angebot möchte der Verein Klimaschutz Heidekreis auf die prägende und wichtige Lebensader im Heidekreis aufmerksam machen. Auf diese Weise kann der längste Fluss der Lüneburger Heide auf ganzer Länge hautnah entdeckt werden.

Start ist am Freitag, 20. Mai, um 8.15 Uhr vom Bahnhof in Schneverdingen. Von dort aus geht es zunächst zum Quellgebiet der Böhme im Pietzmoor. Weiter führt der Weg über Heber und Wolterdingen zum ersten Etappenziel bis nach Soltau.

Am darauffolgenden Samstag führt die Wanderung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Breidings Garten entlang nach Brook und weiter zum Park Allerhoop. Von dort aus führt die Tour nach Dorfmark. Über den Hirschgeweihweg wandert die Gruppe zum Campingplatz Böhmeschlucht und nach einer Wanderung durch die Lieth steht in Bad Fallingbostel die zweite Übernachtung auf dem Plan.

Am letzten Tag, am Sonntag, dem 22. Mai, wird das Lönsgrab in Tietlingen besucht, dann geht es durch die ehemalige Honerdinger Schweiz nach Walsrode. Von dort verläuft der Weg durch den Benzer Sunder über Neumühlen, wo noch ein Wasserkraftwerk in Betrieb ist. Dann geht es zum Dorf Böhme. Zwischen Böhme und Bierde mündet das Heideflüsschen in die Aller. Von der Allermündung wird für die Rückreise ein Shuttle-Service zum Bahnhof Walsrode angeboten.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung über die Internetseite www.klimaschutz-heidekreis.de erforderlich. Es wird eine Teilnahmegebühr erhoben, die für Vereinsmitglieder deutlich reduziert ist. Hinzu kommen Übernachtungskosten in Soltau und in Bad Fallingbostel.

Nach der Anmeldung werden weitere Informationen zur Tour und zu den Übernachtungsgelegenheiten versendet. Die Streckenlänge beträgt insgesamt knapp 90 Kilometer.

Wandern gilt als ein besonders klimafreundliches „Unterwegssein“ und wirkt „entschleunigend“. Deshalb lautet das Motto dieser Aktion: „Vieles ginge besser, wenn man mehr ginge“.

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