„Wilde Welten“ jetzt online

Heimische Landschaft im 360-Grad-Virtual-Reality-Panorama

„Wilde Welten“ jetzt online

„Wilde Welten“ im Naturpark Lüneburger Heide gehen jetzt online: Bei diesem Projekt erscheint die heimische Landschaft im 360-Grad-Virtual-Reality-Panorama auf dem Bildschirm – an heimischen Bildschirm oder auch am mobilen Rechner oder Smartphone. So soll die virtuelle Realität der -„digitalen Lüneburger Heide“ im Internet Lust auf die Realität machen.

„Soll ich jetzt gar nicht mehr rausgehen?“ Weit gefehlt – der virtuelle Einstieg in die schöne Landschaft im Naturpark Lüneburger Heide macht eher Lust auf die echte Welt da draußen: Ob mit oder ohne Virtual-Reality-Brille, auf dem Computer, Tablet oder gar Smartphone, in jedem Fall gibt es viel zu entdecken in der neuen Virtual Reality Anwendung „Expedition Wilden Welten“.

Der Landschaftstyp „Heide“ ist nach Wald, Wiese und Moor der vierte, den die Stiftung „NaturSchutzFonds“ Brandenburg in ihre „Wilde Welten“ aufnimmt und damit allen, von klein bis groß, die Möglichkeit bietet, die Vielfalt und Schönheit der Natur und die unterschiedlichen Landschaftstypen kennenzulernen. Der digitale Ausflug zu den Besonderheiten der Lüneburger Heide wurde im Rahmen des Projektes „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ umgesetzt und von der Europäischen Union gefördert.

Nur mit wenigen Klicks taucht man in die verschiedenen Lebensräume ein: https://naturpark-lueneburger-heide.de/lernen-und-erleben/wilde-welten-heide. Hier streicht der Wind durch die Zweige. Vögel zwitschern. Der Betrachter steht knietief im Wasser, kriecht auf allen Vieren durch die Wiese oder fliegt mit der Drohne über der Heide. Zwei Natur- und Landschaftsführerinnen führen durch Wald, Moor, Wiese und Heide und erzählen viel über die Pflanzen und tierischen Bewohner. An jeder Ecke gibt es etwas Neues, Spannendes zu entdecken – es verbirgt sich in der virtuellen Oberfläche hinter Lupen oder kleinen Kreuzen. Audios, kurze Beschreibungen und Nahaufnahmen laden dazu ein, mehr über die verschiedenen Landschaftsmerkmale zu erfahren.

Annika Drews Shambroom, zuständig für die Bildung im Naturpark Lüneburger Heide, ist sehr gespannt, wie die „virtuelle Heide“ bei den Besuchern ankommt: „Eine wichtige Zielsetzung dieses Projektes ist, dass wir gerade jüngere Menschen für die Natur vor der eigenen Haustür und für Ausflüge begeistern.“ Selbstverständlich sind auch Erwachsene herzlich eingeladen, die unterschiedlichen Lebensräume nahezu wirklichkeitsgetreu im Netz zu erkunden. „Wir sehen in der Maßnahme eine ideale Verknüpfung von digitalem und analogem Erleben und Lernen und machen einen Schritt in der Digitalisierung der Umweltbildung“ erklärt Drews-Shambroom.

Die Anwendungen eigenen sich hervorragend für den Einsatz im Schulunterricht. Vor dem Hintergrund liegen auch ausführliche Handreichungen für Lehrerinnen und Lehrer bereit. Durch sie wird Wissenswertes rund um die Naturräume, ihre besonderen Tier- und Pflanzenarten sowie Tipps zum Forschen und Rausgehen gegeben.

Spannend war die Produktion auch für den Naturpark selbst – denn zu den Aufnahmen ging es raus in die Schwindebecker Heide. Neben dem Naturpark-Mitarbeiter Robin Marwege, der in den „Wilden Welten“ auf einer Bank zu sehen ist und sogar eine sprechende Rolle bekommen hat, führen auch zertifizierte Natur- und Landschaftsführerende durch die vielen Besonderheiten von Leben und Landschaft. Sie alle laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, Entdecker zu werden – egal ob drinnen oder draußen.

Die „Wilden Welten“ der Lüneburger Heide können Interessierte jetzt entdecken unter: https://naturpark-lueneburger-heide.de/lernen-und-erleben/wilde-welten-heide

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