Zinke zum Aus von Start: „Chance, wieder zuverlässig vom Fleck zu kommen“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

„Ein richtiger Schritt“ – Statement des SPD-Landtagsabgeordneten zur geplanten Re-Integration des hiesigen Bahnbetreibers in den DB-Mutterkonzern

Zinke zum Aus von Start: „Chance, wieder zuverlässig vom Fleck zu kommen“

Anfang August ist Schluss: Dann wird die DB-Tochter Regionalverkehre Start Deutschland aufgelöst und als eigenständige Marke verschwinden (HK berichtete). Denn zum 1. August 2026 soll die Re-Integration des hiesigen Bahnbetreibers in den DB-Mutterkonzern erfolgen – ein richtiger Schritt, wie SPD-Landtagsabgeordneter Sebastian Zinke in seinem Statement zur Übernahme der Start GmbH durch die Deutsche Bahn betont.

„Die Übernahme der Start GmbH durch die DB Regio ist ein längst überfälliger Schritt für die Menschen im Heidekreis. Viele Pendlerinnen und Pendler, die täglich das Heidekreuz zwischen Buchholz, Soltau, Uelzen oder Hannover nutzen, haben in den letzten Jahren mit wiederholten Verspätungen, Zugausfällen und einem unzuverlässigen Angebot zu kämpfen gehabt. Diese Probleme haben nicht nur den Arbeitsweg, sondern auch das Vertrauen in den öffentlichen Nahverkehr stark belastet“, erklärt Zinke.

Er habe die Entwicklung auf der Schiene in der Region lange beobachtet und kritisiert: „Ich fordere seit Jahren, dass die Situation auf dem Heidekreuz endlich stabilisiert wird. Schon früh habe ich gegenüber Start Niedersachsen Mitte deutlich gemacht, dass die Bürgerinnen und Bürger im Heidekreis ein verlässliches Bahnangebot verdienen und dass bei fortdauernden Problemen Konsequenzen gezogen werden müssen. Zugausfälle, unpünktliche Verbindungen und fehlende Planungssicherheit sind für Pendlerinnen und Pendler inakzeptabel.“

Mit der Integration von Start in die DB-Regio-Strukturen bestehe nun die Chance, die Verkehre im Heidekreis deutlich verlässlicher zu gestalten, hofft der Landtagsabgeordnete: „Die bestehenden Verkehrsverträge bleiben bestehen, das Personal wird übernommen, und nach und nach werden die Züge durch DB-Regio-Fahrzeuge ersetzt. Schritt für Schritt sollen Abläufe standardisiert und die Pünktlichkeit verbessert werden.“

Zinke sieht den Schritt für den Wechsel zuversichtlich: „Für die Menschen im Heidekreis bedeutet das mehr Planungssicherheit, ein stabiles Bahnangebot und die Chance, endlich wieder zuverlässig vom Fleck zu kommen. Ich werde die Umsetzung eng begleiten und mich weiterhin dafür einsetzen, dass die Region ein zukunftsfähiges, verlässliches und leistungsfähiges Nahverkehrsangebot erhält – ein Angebot, das die Bürgerinnen und Bürger seit Jahren erwarten.“