Zu viel Bürokratie? | Aktuelle Nachrichten und Informationen

IHK Lüneburg-Wolfsburg startet Umfrage

Zu viel Bürokratie?

Wie stark werden Unternehmen im Bereich der Industrie- und Handelskammer (IHKLW) Lüneburg-Wolfsburg durch bürokratische Hürden belastet? Die IHKLW startet eine Umfrage, um zu ermitteln, wie ihre Mitgliedsunternehmen im Alltag durch Bürokratie ausgebremst werden und welche Verfahren einfacher werden sollten.

Bürokratische Vorgaben kosten Unternehmen Zeit, binden Personal und können betriebliche Vorhaben verzögern. Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg ruft deshalb ihre Mitgliedsunternehmen auf, sich an ihrer Umfrage zum Bürokratieabbau zu beteiligen. Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten und ist unter www.ihklw.de/buerokratieumfrage möglich.

„Wir wollen ein möglichst umfassendes Bild davon bekommen, wie Unternehmen Bürokratie in ihrem Alltag erleben“, erklärt Medina Gaidus, IHKLW-Beraterin für Bürokratieabbau und Rechtspolitik: „Dabei geht es sowohl um eine allgemeine Einschätzung als auch um konkrete Erfahrungen: Welche Vorgaben binden besonders viele Ressourcen? Wo entstehen Verzögerungen? Und welche Regelungen oder Verfahren sollten aus Sicht der Unternehmen einfacher werden?“

Im Fokus der Umfrage stehen unter anderem Dokumentations- und Nachweispflichten, Melde- und Genehmigungsverfahren, neue gesetzliche Anforderungen sowie digitale Verwaltungsprozesse. Die Unternehmen können außerdem eigene Themen ansprechen, Beispiele aus ihrem Betriebsalltag schildern und Vorschläge für praxisgerechtere Lösungen einbringen. Die Rückmeldungen fließen unmittelbar in die politische Interessenvertretung der IHKLW ein. So werden Belastungen aus Sicht der regionalen Wirtschaft greifbar und gegenüber kommunalen Entscheidungsträgern sowie der Landes- und Bundespolitik gezielt auf Verbesserungen hinzuwirken.

„Je mehr Unternehmen sich beteiligen, desto aussagekräftiger wird das Gesamtbild“, sagt Gaidus. „So können wir deutlich machen, wo Entlastung besonders dringend gebraucht wird und an welchen Stellen Veränderungen im Unternehmensalltag tatsächlich etwas bewirken würden.“