Zukunft der Elektromobilität

„Digitaler runder Tisch“ mit Klingbeil zu neuen Arbeitsplätzen und Ausbauplänen

Zukunft der Elektromobilität

Um die Zukunft der Elektromobilität sowie damit verbundenen Chancen und Arbeitsplätzen auch in der Lüneburger Heide ging es bei einem „digitalen runden Tisch“, zu dem der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil kürzlich eingeladen hatte. An der Videokonferenz nahmen 30 Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Gemeinden, der Stadtwerke, Interessenverbände, Autohäuser und Tankstellen aus dem im Heidekreis und dem Landkreis Rotenburg teil.

„Bei uns im Heidekreis und im Landkreis Rotenburg werden die Menschen auch in Zukunft sehr stark auf ihre eigenen Autos angewiesen sein. Daher ist neben Wasserstoff auch die Elektromobilität so bedeutend für unsere Region - als wichtiger Baustein der Energiewende, für ein wirtschaftliches Wachstum und die Entstehung neuer Arbeitsplätze“, unterstreicht Klingbeil mit Blick auf die Bedeutung dieses Themas für die Region. Laut der Mitteilung aus dem Büro des Bundestagsabgeordneten wolle er seine Heimatregion beim Mobilitätswandel unterstützen und dabei sei auch ein Austausch wie von ihm initiiert zentral.

„Der Bund hat den Ausbau der Elektromobilität in unserer Region schon massiv gefördert. So hat der Bund bis 2020 insgesamt schon 300 Millionen Euro für den Ausbau der Ladeinfrastruktur zur Verfügung gestellt und davon haben auch die Landkreise Rotenburg und Heidekreis profitiert“, verdeutlicht der SPD-Politiker.

Klingbeil freute sich, dass er mit Johannes Pallasch einen der Leiter der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur als Referent für seine Online-Konferenz gewinnen konnte. Dieser machte deutlich, dass die Bundesregierung und die EU-Kommission auf einem guten Weg seien, die Förderung von Elektromobilität stark voranzutreiben. Vor allem müsse laut Pallasch die Ladeinfrastruktur weiter gefördert werden, insbesondere die Mittel- und Langstrecken-Infrastruktur, damit Elektroautos ausreichend versorgt werden und große Strecken hinter sich bringen könnten, so die Mitteilung. Das Problem hierbei verdeutlichte er am Jahr 2020: „Über das Jahr gesehen wurde in der Fläche nur genauso viel Ladeinfrastruktur ausgebaut, wie die Nachfrage ist.“ Andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Videokonferenz machten auf die langsame Realisierung aufmerksam: Um einen einzigen Standort für Ladeinfrastruktur zu planen, dauere es aktuell im Schnitt eineinhalb Jahre. Sie plädierten für eine Entbürokratisierung. Sebastian Spöring von den Stadtwerken Munster-Bispingen betonte zudem, dass Anschlusskosten und Investitionskosten auf ländliche Regionen betrachtet sehr hoch seien.

Klingbeil sicherte zu, auf seine Fachkolleginnen und -kollegen in der SPD-Bundestagsfraktion zuzugehen und mit ihnen zu besprechen, welche Möglichkeiten es bei den Themen Entbürokratisierung und Förderungen geben könne. Er wolle die Elektromobilität in der Region in jedem Falle weiter voranbringen.

Mit dem Konjunkturpaket sei man dabei laut Klingbeil auf einem guten Weg. Man habe nämlich beschlossen, dass insgesamt 2,5 Milliarden Euro in die Ladeinfrastruktur investiert werden: „Ich will nun, dass damit auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur in unserer Heimat weiter vorangetrieben wird und schnell vorangetrieben wird und dafür werde ich mich weiter einsetzen“, so Klingbeil nach der Online-Konferenz.

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