„Das ist kein Müllabladeplatz“

Arne Jacksch aus Hemsen ärgert sich über illegale Müllentsorgung.

„Das ist kein Müllabladeplatz“

Nur rund sieben Kilometer ist die Mülldeponie Hillern vom Hof des Hemseners Arne Jacksch entfernt. Eigentlich keine Entfernung, trotzdem hat ein Unbekannter am vergangenen Freitag quasi „vor der Haustür“ des 43jährigen illegal Müll entsorgt. Rund 50 Meter von dem Haus entfernt, in dem Jacksch mit seiner Familie wohnt, fand er am vergangenen Freitag auf dem Rasen an der Ecke Freyerser Straße / Brümerhof unter anderem mit Steinen und Schutt befüllte Blumentöpfe.

„Das sieht so aus, als hätte jemand seinen Garten aufgeräumt“, ärgerte sich der Hemsener, der die Fläche gepachtet hat. Ergänzt wurde das zurückgelassene Ensemble aus mit Steinen befüllten Blumentöpfen durch ein abgebrochenes Stück einer Waschbetonplatte, einen Ziegelstein und ein KfZ-Kunststoffteil. „Wir waren zwischen 9 und 11 Uhr unterwegs, in diesem Zeitraum muß das passiert sein“, so der 43jährige. Auf skrupellose Vertreter der Wegwerfgesellschaft scheint das idyllisch gelegene Fleckchen Erde magische Anziehungskraft auszuüben, denn die jüngste illegale Entsorgung war nicht der erste Fall. Erst kürzlich hatte seine Frau ein Fahrzeug mit Anhänger im Unterholz bemerkt. Offenbar wollte gerade jemand etwas abladen, machte sich jedoch schnell aus dem Staub, als Arne Jacksch zum Ort des Geschens eilte. Auch Grünschnitt hat Jacksch schon im Wald gefunden. „Das ist hier kein Müllabladeplatz“, betonte der Hemsener am vergangenen Freitag, lud die Steine des Antoßes in eine Schubkarre und machte „klar Schiff“. Jacksch: „Gerade beim Rasenmähen ist es schlecht, wenn hier Steine im Gras liegen.“ Er hofft, daß die Hemsener und vorbeifahrende Autofahrer künftig ein Auge auf die Stelle haben und sich das Ganze nicht noch einmal wiederholt.

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