Mitten im Ort, zentral und rund um die Uhr erreichbar – so hängt seit Kurzem ein Laien-Defibrillator in Hörpel. Die Volksbank Lüneburger Heide hat die Anschaffung des lebensrettenden Geräts im Wert von knapp 3.000 Euro ermöglicht. Bei der offiziellen Übergabe waren neben Regionalleiter Lars-Oliver Tegt auch Ortsvorsteherin Susanne Witthöft, Kirchenvorstand Mirko Buchholz sowie Pastor Alberto Kaas von der selbstständigen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Pauli in Hörpel anwesend.
„Für uns als Volksbank ist es eine Selbstverständlichkeit, in die Sicherheit der Menschen in unserem Geschäftsgebiet zu investieren“, sagt Lars-Oliver Tegt, Regionalleiter Filialbereich Soltau-Bispingen, bei der Übergabe. „Ein Defibrillator kann im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden. Entscheidend ist, dass er dort steht, wo er im Notfall wirklich schnell gefunden wird – und genau das ist in Hörpel gelungen.“
Die Initiative hat eine besondere Bedeutung vor dem Hintergrund der sich verändernden Gesundheitsversorgung in der Region: „Mit dem geplanten Umzug des Krankenhauses nach Walsrode verlängern sich die Anfahrtswege für die Bevölkerung im nördlichen Heidekreis spürbar. Jede Minute ohne Reanimation bei einem Herzstillstand verringert die Überlebenschancen um bis zu zehn Prozent. Ein öffentlich zugänglicher Defibrillator kann diese kritische Zeitspanne überbrücken, bis der Rettungsdienst eintrifft“, so die Mitteilung der Volksbank.
Das Gerät sei bewusst zentral in Hörpel platziert, um im Notfall ohne Zeitverlust erreichbar zu sein: „Der Defibrillator führt den Ersthelfer Schritt für Schritt durch den gesamten Vorgang“, erklärt Tegt. „Man muss kein medizinisches Fachpersonal sein – das Gerät übernimmt die Analyse und gibt dann, wenn nötig, den Impuls. Das Einzige, was man falsch machen kann, ist nichts zu tun.“
Finanziert wurde der Defibrillator aus den Reinträgen des VR-Gewinnsparens. Das Prinzip: Ein Gewinnsparlos kostet monatlich fünf Euro, wovon vier Euro gespart werden und ein Euro in eine Lotterie fließt. Ein Teil dieser Erlöse kommt regionalen Projekten zugute. 2025 förderte die Genossenschaftsbank auf diesem Weg über 220 Initiativen in der Region mit insgesamt 450.000 Euro – ganz im Sinne des Raiffeisen-Grundsatzes: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“
Kunden unterstützen mit ihrem Los aber nicht nur gemeinnützige Projekte, sondern haben selbst auch die Chance auf attraktive Gewinne. Im vergangenen Jahr schüttete die Volksbank Lüneburger Heide eG rund 970.000 Euro an Geldgewinnen und 15.000 Euro an Sachgewinnen aus; zwei Kunden gewannen Autos im Gesamtwert von 46.000 Euro.
Wer sich bis Ende Juni ein Los sichert, nimmt automatisch an der Zusatzverlosung im Juli teil. Es winken nicht nur Geldgewinne von rund 1,2 Millionen Euro, sondern auch die Chance auf einen von fünf Mercedes-Benz CLA 250+, einen MINI Aceman SE oder einen von fünf Reisegutscheinen von RV Touristik. Weitere Informationen zum Gewinnsparen gibt es unter www.vblh.de/gewinnsparen online.