Jagdhütte in Flammen – Feuerwehrleute können Waldbrand verhindern | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Feuerwehren aus Krelingen, Düshorn und Bad Fallingbostel rund zwei Stunden im Einsatz

Jagdhütte in Flammen – Feuerwehrleute können Waldbrand verhindern

Gegen 13 Uhr wurde die Feuerwehr Krelingen zu einem gemeldeten Gebäudebrand nach Krusenhausen alarmiert. Dieser war zuvor einer Funkstreifenbesatzung der Polizei aufgefallen. Laut erster Meldung bestand zusätzlich die Gefahr, dass die Flammen auf angrenzende Waldflächen übergreifen könnten. Neben der Feuerwehr Krelingen wurden zur Unterstützung das Löschgruppenfahrzeug aus Düshorn sowie der Einsatzleitwagen und das Tanklöschfahrzeug aus Bad Fallingbostel mit alarmiert. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei, Stadtbrandmeister Michael Schlüter sowie ein Rettungswagen des DRK.

„Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass eine Jagdhütte im Wald bereits in Vollbrand stand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Insgesamt wurden drei C-Rohre eingesetzt, um das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf den umliegenden Wald zu verhindern“, berichtet Sina Potratz, stellvertretende Pressesprecherin der Feuerwehren der Stadt Walsrode.

„Parallel dazu wurde eine stabile Wasserversorgung aus Krusenhausen bis zur Einsatzstelle über circa 200 Meter aufgebaut. Der ebenfalls alarmierte Hub- beziehungsweise Gelenkmast aus Bad Fallingbostel, der bei Gebäudebränden standardmäßig mit alarmiert wird, konnte nach kurzer Zeit die Einsatzfahrt abbrechen, da ein Einsatz des Geräts nicht erforderlich war“, so die Sprecherin weiter.

Im weiteren Verlauf der Löscharbeiten seien Netzmittel zum Einsatz gekommen, um tieferliegende Glutnester effektiver ablöschen zu können. „Mithilfe der Wärmebildkamera wurde die Brandstelle anschließend kontrolliert. Verbliebene Glutnester wurden mit Einreißhaken freigelegt und gezielt abgelöscht“, erklärt Potratz.

Zur Unterstützung bei der Logistik war zudem der Schlauchwechselwagen vor Ort, der den Austausch von Schläuchen sowie Atemluftflaschen und Atemschutzmasken sicherstellte.

Nach etwa zwei Stunden wurden die letzten Nachlöscharbeiten abgeschlossen und die Feuerwehrleute konnten die Einsatzstelle verlassen.

„Verletzte gab es nicht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an“, teilt die Einsatzleitstelle der Polizeiinspektion Heidekreis mit.