Wechsel an der Spitze

Munsteraner Volker Meyer jetzt Präsident des Arbeitgeberverbands

Wechsel an der Spitze

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Arbeitgeberverbandes Lüneburg-Nordostniedersachsen auf Gut Bardenhagen begann mit einem Wechsel an der Verbandsspitze: Heiko A. Westermann (Roy Robson) verabschiedete sich nach zwölf Jahren aus dem Amt des Arbeitgeberpräsidenten. Zum neuen Präsidenten wählten die AV-Mitglieder Volker Meyer, Geschäftsführer der „Heinrich Meyer-Werke Breloh GmbH & Co. KG“ in Munster.

In seiner Rückschau honorierte Westermann die aktive und positive Entwicklung des Verbandes. Gemeinsam habe man viel auf den Weg gebracht, sei personell gewachsen und habe die Verbandsarbeit auf ein neues Level heben können. Diesen Faden nahm auch Hauptgeschäftsführer Bernd Wiechel in seiner Präsentation des Jahresergebnisses 2018 auf. Der Verband könne hinsichtlich der steigenden Mitgliederzahl eine überaus positive Bilanz ziehen, betonte er. Mehr als 750 Mitgliedsunternehmen nehmen das angebotene Dienstleistungsspektrum in Anspruch. Die arbeitsrechtliche Beratung und Vertretung, die Personal- und Organisationsentwicklung sowie das vielfältige Veranstaltungs- und Seminarangebot seien stark nachgefragt. Der Austausch zwischen Schulen und Unternehmen zur Gewinnung von Auszubildenden werde aktiv weiterentwickelt. „Die große Resonanz der Mitglieder zeigt uns, daß wir mit unserer Ausrichtung zu einem Seismografen für heutige Arbeitgeberfragen geworden sind“, so Wiechel. Abschließend wies er auf die Neugestaltung des Internetauftrittes hin, in welchem sich der Arbeitgeberverband nun in zeitgemäßem Design präsentiere.

Um 15.30 Uhr übergab Heiko A. Westermann das symbolische Steuerrad an seinen Nachfolger Volker Meyer, der von den AV-Mitgliedern zuvor einstimmig zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt wurde. Der Geschäftsführer der Meyer-Werke, die sich in der sechsten Generation in Familienhand befinden, übernahm das Amt des Verbandspräsidenten nach langjähriger Mitgliedschaft im Präsidium.

„Handeln und umsetzen ist erfolgreicher, als fordern und hoffen“, so Meyer. Die Herausforderung nehme er gerne an. Der Arbeitgeberverband sei eine starke Plattform für Arbeitgeberinteressen. Seine Aufgabe sehe er darin, Impulse zu setzen und die Verbandsarbeit weiter zu entwickeln. Die Personalentwicklung in Unternehmen werde dabei einen Schwerpunkt einnehmen, skizziert der 62jährige seinen Kurs.

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