„Die Adern der Welt“ im Zelt

Kulturverein Schneverdingen und Kinoverein „LichtSpiel“ präsentieren Film im buddhistischen Meditationshaus des Tibetischen Zentrums Semkye Ling

„Die Adern der Welt“ im Zelt

Im buddhistischen Meditationshaus des Tibetischen Zentrums Semkye Ling in der Schneverdinger Ortschaft Lünzen, Lünzener Straße 4, steht vom 4. bis 14. August wieder ein großes Sommercamp auf dem Programm. Im Rahmen dieser Veranstaltung sind der Schneverdinger Kinoverein „LichtSpiel“ und der Kulturverein zu Gast auf dem Gelände und zeigen gemeinsam mit dem buddhistischen Meditationshaus für Teilnehmer des Sommercamps und für Besucher aus Schneverdingen und Umgebung am Freitag, dem 12. August, um 20 Uhr den Kinofilm „Die Adern der Welt“.

Die Vorstellung wird im Besucherzelt präsentiert. Weil die Schuhe vor dem Zelt auszuziehen sind, stehen vor dem Zelt Schuhschränke bereit. Die Veranstalter empfehlen Sitzkissen und je nach Witterung warme Kleidung und gegebenenfalls auch Decken mitzubringen.

Der Film „Die Adern der Welt“ (Deutschland/Mongolei, 2019) ist ein einfühlsames Drama um einen zwölfjährigen mongolischen Jungen, der nach einem tragischen Unfall das Erbe seines Vaters fortführt. Buch und Regie: Byambasuren Davaa. Darstellerinnen und Darstellöer sind unter anderem Bat-Ireedui Batmunkh, Enerel Tumen, Yalalt Namsrai, Algirchamin Baatarsuren. Der Film dauert 95 Minuten und hat keine Altersbeschränkung. Karten gibt es nur nur an der Abendkasse, einen Vorverkauf gibt es nicht.

Mit ihren Dokumentationen hat die Regisseurin und Drehbuchautorin Byambasuren Davaa schon international für Aufsehen gesorgt. Im Jahr 2005 hatte sie mit „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ weltweit Erfolg. Der Film wurde in mehr als 60 Länder verkauft und war für einen Oscar nominiert.Die deutsch-mongolische Produktion „Die Adern der Welt“ ist ihr erster Ausflug in den Spielfilmbereich. Sie erzählt von einer Welt, die langsam untergeht, von einem Jungen, der bei der mongolischen Version von „Das Supertalent“ mitmachen will, während sein Vater als Sprecher der Nomaden versucht, eine Bergbaugesellschaft vom Zerstören des Landes abzuhalten - bis die Familie ein schwerer Schicksalsschlag trifft und der Junge sich einer großen Aufgabe gegenüber sieht. Es ist ein authentischer Familienfilm aus der Mongolei mit traumhaft schönen Bildern.

Zur Handlung: In der mongolischen Steppe lebt der 12-jährige Amra mit seiner Mutter Zaya, seinem Vater Erdene und seiner kleinen Schwester Altaa ein traditionelles Nomadenleben. Während sich Zaya um die Ziegenherde kümmert und Erdene als Mechaniker und durch den Verkauf von Käse auf dem lokalen Markt sein Geld verdient, träumt Amra einen ganz anderen Traum: Er will ins Fernsehen und bei der Show „Mongolia's Got Talent“ auftreten. Doch das friedliche und ursprüngliche Leben der Familie wird durch das Eindringen internationaler Bergbauunternehmen bedroht, die den Lebensraum der Nomaden rücksichtslos zerstören. Erdene ist der Anführer derer, die sich der Ausbeutung widersetzen. Ein tragischer Unfall ändert jedoch alles. Plötzlich muss Amra den Kampf seines Vaters fortsetzen. Er tut dies mit der Klugheit und der unbekümmerten Gewitztheit eines zwölfjährigen Jungen ...

Infos zum Sommercamp im buddhistischen Meditationshaus des Tibetischen Zentrums Semkye Ling finden Interessierte unter dem Link https://www.tibet.de/.

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