Großbrand in Lünzenbrockhof: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Zentraler Kriminaldienst sucht nach einer Frau und weiteren Zeugen, die Hinweise zum Geschehen geben können

Großbrand in Lünzenbrockhof: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Nach dem Großbrand in Lünzenbrockhof am Samstag, dem 24. April, auf einem einem landwirtschaftlichen Anwesen, bei dem rund 200 Feuerwehrleute gegen die Flammen kämpften (HK berichtete), ermittelt die Polizei nun wegen Brandstiftung gegen Unbekannt.

„Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Heidekreis waren am Sonntag, Montag und Dienstag am Brandort und führten Untersuchungen durch, bei denen sie von einem Sachverständigen des Landeskriminalamtes unterstützt wurden“, so Polizeisprecher Olaf Rothardt. Bei den Untersuchungen seien auch ein Brandstoffspürhund und Kriminaltechniker im Einsatz gewesen, zudem hätten die Experten auch eine Drohne aufsteigen lassen. „Nach Auswertung aller Erkenntnisse gehen die Ermittler von Brandstiftung aus“, berichtet Rothardt.

Der Zentrale Kriminaldienst bittet Zeugen, die Hinweise zum Geschehen geben können, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei eine Frau, die als Zeugin in Betracht kommen könnte: Zwischen 16.10 und 16.30 Uhr hatte diese auf einem Waldweg zwischen Lieste und Lünzenbrockhof einen Jungen nach dem Weg in Richtung Grauen gefragt.

Die gesuchte Frau und weitere Zeugen werden gebeten, sich beim Zentralen Kriminaldienst in Soltau unter Ruf (05191) 93800 zu melden.

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