Feuer zerstört Rohbau

Brand in Marklendorf: Polizei schätzt den Schaden auf rund 250.000 Euro

Feuer zerstört Rohbau

Zu einem Gebäudebrand wurden am gestrigen Sonntag die Feuerwehren aus Marklendorf, Buchholz und Schwarmstedt um 2.10 Uhr in den Kampweg in Marklendorf alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein sich im Rohbau befindendes Gebäude aus Holz bereits im Vollbrand.

„Durch starken Funkenflug musste ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbargebäude verhindert werden. Sofort wurde eine Riegelstellung gebildet um das Ausbreiten des Feuers zu unterbinden. Umliegende Anwohner wurden aus ihren Häusern evakuiert“, so ein Sprecher der Feuerwehr Marklendorf.

Zeitgleich leiteten die Kräfte die Brandbekämpfung ein, zudem veranlasste die Einsatzleitung eine Stichworterhöhung auf „F3 - Großbrand“. Damit wurden die Feuerwehren aus Essel und Thören alarmiert, um weitere Atemschutzgeräteträger an die Einsatzstelle zu bekommen. Auch die Feuerwehr aus Mellendorf wurde angefordert, um an der Einsatzstelle mit einer Drehleiter zu unterstützen.

„Die Brandbekämpfung erfolgte durch fünf C-Rohre, zwei PA-Trupps im Außenangriff sowie über das Wenderohr der Drehleiter. Der Dachstuhl musste per Einreißhaken teilweise eingerissen werden, um an alle Glutnester zu gelangen. Durch den Brand war das Gebäude während der Einsatzarbeiten stark einsturzgefährdet“, berichtet der Feuerwehr-Sprecher: „Die Feuerwehrleute konnten trotz schneller Brandbekämpfung nicht verhindern, dass der noch unbewohnte Neubau abbrannte. Mithilfe der Wärmebildkamera wurde das Gebäude auf versteckte Glutnester überprüft.“ Weiter heißt es: „Da im Laufe der Löscharbeiten die Wasserleitung im Haus geplatzt war, musste die Hauptwasserleitung abgeschiebert werden. Die Wasserentnahme erfolgte über zwei Unterflurhydranten und einem Bohrbrunnen.“

Neben den genannten Feuerwehren waren die Polizei, die Johanniter Unfall-Hilfe, der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister, der stellvertretende Gemeindebrandmeister und Vertreter des Energieversorgungsunternehmens „Avacon“ vor Ort.

Wenige Stunden nach dem Einsatz wurde das Gebäude am Sonntagmittag durch die Feuerwehr Marklendorf einmal mehr mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester überprüft. Dabei wurden keine weiteren Glutnester festgestellt.

Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der Schaden auf rund 250.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauerten an.

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