Separee fürs Reh

Schutzhaus-Bau im Wildpark Müden

Separee fürs Reh

Reh und Elch leben im Wildpark Müden zusammen in einem Gehege: „So können die Besucher nicht nur den direkten Größenunterschied beobachten, die Tatsache, dass beide Tiere sogenannte Konzentratselektierer sind und sich daher den ganzen Tag über von Blättern, Trieben, Ästen und Tannennadeln ernähren, macht eine Vergesellschaftung problemlos möglich“, so der Wildpark Müden in seiner aktuellen Mitteilung. Doch die kleine der beiden Arten bekommt jetzt etwas mehr „Privatsphäre“ - nämlich einen kleinen Rückzugsort: Der Förderkreis „NaturHeimat“ Müden/Örtze und das Albert-Schweitzer-Familienwerk Hermannsburg ermöglichten den Bau eines Schutzhaus für die Rehe des Wildpark Müden.

Die Tiere teilen sich also nach wie vor das natürlich im bewaldeten Gehege zur Verfügung stehende Nahrungsangebot sowie das Ergänzungsfutter, das die Tierpfleger des Parks ihnen täglich „servieren“, „weil die Elche jedoch aufgrund ihrer Größe bei der Nahrungssuche den Rehen klar überlegen sind, wollte der Wildpark Müden den Rehen einen kleinen Ruhebereich mit zusätzlichem Futterangebot schaffen“, so die Mitteilung. Bereits im Winter begannen die Bauarbeiten für den Schutzunterstand, der sich direkt unter dem Aussichtsturm am Elchgehege befindet.

Das „Separee“ gebaut haben die ehrenamtlichen und tatkräftigen Helfern der Jugendhilfe des Albert-Schweitzer-Familienwerk Hermannsburg. Die Materialbeschaffung wurde aus der Sparte des Förderkreises „NaturHeimat“ Müden/Örtze mitfinanziert. Nach der Corona-Pause im Wildpark konnten nun auch die letzten Arbeiten abgeschlossen werden.

„Bereits im Juli kamen drei weitere Rehe auf die Anlage, die nun zusammen mit Rehbock ‚Harri‘ das exklusive Reh-Schutzhaus nutzen können“, so der Wildpark, „und neben Reh und Elch freuen sich noch viele weitere Tiere im ganzjährig geöffneten Wildpark Müden auf Gäste.“

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