Der AfD-Kreisverband Heidekreis hat Christoph Weynand als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Munster am 13. September nominiert. Das teilte der Verband nach einer Aufstellungsversammlung mit. Mit dem 30-jährigen Soldaten wirft erstmals ein Vertreter der AfD bei der Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters beziehungsweise der Bürgermeisterin in der Örtzestadt den Hut in den Ring.
Weynand lebt, wie er sagt, „fest verwurzelt“ in Munster und ist Soldat bei der Bundeswehr. Nach Angaben des Kreisverbands war er unter anderem im Fernmeldebereich eingesetzt und nahm an Auslandseinsätzen in Litauen (2021) und der Slowakei (2023) teil. Diese Erfahrungen beschreibt der Kandidat als „prägend für sein politisches Selbstverständnis.“
Weynand ist der vierte Kandidat, der bei der Wahl um die Nachfolge des Amtsinhabers Ulf-Marcus Grube (CDU) ins Rennen geht. Grube wird nicht mehr antreten. Neben der parteilosen Verwaltungschefin Anna Adamczak, die von CDU, Grünen und Munster-Union unterstützt wird, und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Marco Tews tritt auch der parteilose Verwaltungsmitarbeiter Dirk Sobczak an. Und nun auch AfD-Kandidat Weynand. Inhaltlich benennt Letzterer mehrere Themenfelder, die er im Falle eines Wahlsiegs angehen wolle. Dazu zählten die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die Sicherung der medizinischen Versorgung vor Ort sowie mehr Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen. Zudem spricht sich Weynand für eine engere Verzahnung zwischen Bundeswehrstandort und Stadt sowie für die Stärkung der lokalen Wirtschaft aus.
Weynand: „Munster muss ein lebendiger und attraktiver Standort für alle Menschen sein. Mit 30 Jahren bringe ich sowohl die nötige Energie als auch die Bodenständigkeit aus meinem Dienstalltag mit, um unsere Stadt aktiv voranzubringen.“