Europa-Politikerin Lena Düpont informiert sich bei der Bundeswehr

Viele Eindrücke bei der Panzertruppenschule in Munster und beim Gefechtsschießen auf dem Truppenübungsplatz Bergen

Europa-Politikerin Lena Düpont informiert sich bei der Bundeswehr

Lena Düpont, Mitglied des Europäischen Parlaments, besuchte am 14. Oktober die Panzertruppenschule in Munster. Dort informierte sich die CDU-Politikerin, die im EU-Parlament der EVP-Fraktion angehört, über die Ausbildungsmethodik, die Infrastruktur, das Personal und Ausrüstung am größten Heeresstandort Deutschlands. Darüber hinaus verschaffte sich die stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Niedersachsen bei der Ausbildungs- und Lehrübung des Heeres auf dem Nato-Truppenübungsplatz Bergen ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Landstreitkräfte.

„Niedersachsen im Herzen“ - so lautet ein persönliches Motto der EU-Politikerin aus Niedersachsen. Da lag es für sie nahe, sich auch vor Ort über die Bundeswehr in der Örtzestadt zu informieren. Zum Auftakt besuchte sie zunächst die Panzertruppenschule in Munster. „Die Abgeordnete war sehr interessiert, besonders die europäische Zusammenarbeit in der Panzertruppenschule lag ihr am Herzen“, erklärte später ein Oberstleutnant, der die Politikerin mit Informationen versorgt hatte. Hier ging es insbesondere um die zahlreichen internationalen Ausbildungskooperationen an der Panzertruppenschule. Ein Beispiel von vielen ist hier der niederländische Hörsaal der Ausbildungsklasse Leopard 2 an der Schule gepanzerte Kampftruppen.

Da zum geplanten Besuchstermin der parlamentarischen Vertreterin die Ausbildungs- und Lehrübung Landstreitkräfte - kurz ALÜ - sowie eine Führerweiterbildung des Inspekteurs des Heeres auf dem Truppenübungsplatz Bergen stattfand, konnte der Kommandeur der Panzertruppenschule, Brigadegeneral Björn Schulz, die Abgeordnete des Europäischen Parlaments dort begrüßen. Düpont erhielt die Möglichkeit, sich ein Bild von den Fähigkeiten und dem Können der Landstreitkräfte zu machen.

Nach Erläuterungen zu Aufbau und Funktionsweise eines Brigadegefechtsstands verlegte die Abgeordnete mit Brigadegeneral Schulz zu der Station „Gefechtsschießen“ auf den Hammberg, mitten auf dem Übungsplatz. „Eine bessere Gelegenheit gibt es nicht, als in der herausforderndsten Form von Ausbildung und Übung, einem Gefechtsschießen verbundener Waffen, das komplexe Zusammenwirken im Systemverbund Heer zu verdeutlichen“, unterstrich Schulz.

Gemeinsam mit Lehrgangsteilnehmern des jüngeren nationalen Generalstabslehrgangs von der Führungsakademie der Bundeswehr verfolgte die Politikerin das Gefechtsschießen „Verstärktes Panzerbataillon in der Verzögerung“. In diesem Gefechtsschießen wird gezeigt, wie Aufklärung, Wirkung, Unterstützung und Führung ineinandergreifen und wie im scharfen Schuss Panzer, Panzergrenadiere, Artillerie, Pioniere und auch Kampfhubschrauber auf dem Gefechtsfeld wirken.

Düpont bedankte sich für die gewonnenen Eindrücke. Diese führten letztlich, so die Politikerin, zu mehr Verständnis für Leistung und Bedarfe der Truppe.

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