Verkehrswacht ehrt Lehrerin

Karin Wittor mehr als 30 Jahre für Verkehrshelfer engagiert

Verkehrswacht ehrt Lehrerin

Dass eine Pädagogin in Pension geht, ist eigentlich nichts Ungewöhnliches. Doch bei Karin Wittor ist das etwa anderes: Die Lehrerin an der Grund- und Oberschule (GOBS) Bispingen war mehr als 30 Jahre für den reibungslosen Ablauf der Dienste der Verkehrshelfer (früher Schülerlotsen) der GOBS verantwortlich, die in den Morgen- und Mittagsstunden für sichere Schulwege sorgen. Für diesen Einsatz hat die Verkehrswacht Mun­ster-Bispingen sie jetzt geehrt.

Es sei nicht selbstverständlich, Jahr für Jahr neue Mädchen und Jungen ab dem 13. Lebensjahr für eine Ausbildung zum Verkehrshelfer beziehungsweise zur -helferin zu gewinnen. Doch Karin Wittor habe es immer wieder geschafft und eine ‚Mannschaft‘ aufgestellt, die dann in einem rund zwölf stündigen Lehrgang von Polizei und Verkehrswacht ausgebildet worden seien: „Eifrig und zuverlässig versehen die jungen Menschen in ihrer neonfarbenen Ausstattung bei Wind und Wetter ihre ehrenamtliche Arbeit zum Wohl der jüngeren Schulkinder und hin und wieder auch für ältere und mobilitätseingeschränkte Bürger“, so die Verkehrswacht.

In einer Feierstunde anlässlich ihrer Pensionierung würdigte Schulleiterin Iris Wagner sie „als eine sehr fleißige Lehrkraft, die trotz der Vielzahl an Unterrichtsstunden sich nie beklagt hat, zusätzlich für die Organisation der Verkehrshelfer verantwortlich zu sein, und das in 40 Jahren Dienst an der Bispinger Schule.“ Von der Verkehrswacht Munster-Bispingen ließen es sich Geschäftsführer Martin Rettmer und Ehrenvorsitzender Bodo Rockmann nicht nehmen, der scheidenden Lehrerin neben einem Präsentkorb eine modifizierte Verkehrshelfer-Haltekelle zu überreichen.

Rettmer, zugleich Vertreter der Landesverkehrswacht, würdigte Karin Wittors langjährige Treue und Hingabe für die „Einrichtung Verkehrshelfer“. Sie habe mit dafür Sorge getragen, dass rund 500 Mädchen und Jungen diese Ausbildung erfahren hätten. Mit Blick in die Zukunft meinte Rettmer, „wurden sie vielleicht auch zu Menschen mit einem vorbildlichem Verhalten im täglichen, manchmal aggressiven Straßenverkehr erzogen.“ Karin Wittor wiederum zeigte sich sichtlich bewegt und lobte ihrerseits die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht und der Polizei.

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