Büttinghaus: „Leistungen nicht nur akzeptieren, sondern anerkennen“

CDU-Bundestagskandidat besucht Ausbildungszentrum Munster

Büttinghaus: „Leistungen nicht nur akzeptieren, sondern anerkennen“

CDU-Bundestagskandidat Carsten Büttinghaus besuchte kürzlich das Ausbildungszentrum Munster, um sich vor Ort über das Aufgabenspktrum und aktulle Entwicklungen zu informieren. Der Kommandeur des Ausbildungszentrums, Brigadegeneral Ullrich Spannuth, begrüßte den Christdemokraten und gab Informationen aus erster Hand. Besonders beeindruckt war Büttinghaus, der selbst im schweren Panzerpionierbataillon 701 seinen Wehrdienst geleistet hatte, davon, dass die Bundeswehr bundesweit rund 1.300 zivile Ausbildungsplätze bereitstellt.

Allein in Munster absolvieren Jahr für Jahr rund 40 junge Männer und Frauen die KFZ-Mechatroniker-Ausbildung. „Die Bundeswehr bietet nicht nur diese Ausbildung an modernsten Fahrzeugen und im Umgang mit zukunftsorientierter Technik an. Das Ausbildungsangebot reicht unter anderem vom Tischlerberuf über Fluggerätemechaniker und Fluggerätemechanikerinnen bis zu IT-Systemelektronikern und IT-Systemelektronikerinnen“, berichtete Spannuth. Büttinghaus zeigte sich beeindruckt vom Ausmaß dieser Ausbildungstätigkeit. Diese bringe letztlich Fachkräfte hervor, die in großen Teilen später auch Funktionen in der zivilen Wirtschaft übernähmen.

Erfreut zeigte sich Büttinghaus auch vom Umfang der aktuellen Investitionstätigkeiten der Bundeswehr am Standort Munster und deren Bedeutung für die regionale sowie auch überregionale Baukonjunktur. Die Bundeswehr plant, bis zum Jahr 2025 mittelfristig rund 570 Millionen Euro am Standort Munster in Infrastrukturmaßnahmen zu investieren. Von der Stärkung des Standortes Munster profitiere die gesamte Region, zudem werde die Bundeswehr im Hinblick auf künftige Herausforderungen - gemessen am internationalen Maßstab - leistungsfähig aufgestellt.

Und was ist mit der digitalen Infrastruktur? „Die Digitalisierung ist eine Aufgabe, in der einige Partner uns gegenüber einen Vorsprung haben. Hier unternehmen wir jetzt die notwendigen Schritte, um gleichzuziehen“, berichtete Spannuth. Nach der Besichtigung des Ausbildungszentrums mit Werkstätten, Schulungsräumen, einem Simulationszentrum und der weiteren Infrastruktur unterstrich Oberkommissar Büttinghaus, „dass in unserer Gesellschaft noch einiges getan werden muss, um den Respekt gegenüber solchen Menschen zu stärken, die sich organisiert für Belange der Allgemeinheit und deren Schutz einsetzen.“ Es könne nicht sein, dass Soldatinnen und Soldaten, Polizistinnen und Polizisten, Rettungskräfte oder auch Feuerwehrleute bei der Ausübung ihrer Tätigkeit beleidigt, behindert oder gar angegriffen würden. Vielmehr verdienten die Leistungen dieser Menschen, mit sie die freiheitlich demokratische Grundordnung stützten, „nicht nur Akzeptanz, sondern auch ausdrückliche Anerkennung.“

Büttinghaus weiter: „Unser demokratisches staatliches System braucht den engagierten Einsatz all dieser Organisationen, in denen hauptberuflich oder auch ehrenamtlich Menschen für die Gemeinschaft und oft unter Einsatz ihres Lebens tätig sind.“

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