„Kaum zu glauben, aber wahr: Das Munsteraner Reparatur-Café ist jetzt schon drei Jahre aktiv“, freut sich Rolf Plaschka. Der Initiator blickt zusammen mit den Mitstreitern auf den Beginn zurück: „Aus zarten Anfängen mit sieben Mann ist jetzt eine richtige tolle Mannschaft mit 34 Mitarbeitern geworden. Das ist ein guter Grund, stolz auf das Erreichte zu sein. Im letzten Monat konnten wir mit Astrid und Bernd gleich noch zwei neue Helfer im Team willkommen heißen.“ Und zusammen packen bei den nunmehr 35. Auflage des Reparatur-Cafés im Ludwig-Harms-Haus in Munster wieder an: „Am Freitag, den 25. September, um 14 Uhr starten wir in das vierte Jahr“, laden Plaschka und das Team ein.
Wie an jedem anderen Reparaturtag startet die hoch motivierte Mannschaft im Café und in der Werkstatt: „Auch an diesem Freitag geht es wieder darum liebgewordene Erinnerungsstücke, Fahrräder, Haushaltsgegenstände, Kleidung und andere Dinge zu reparieren. Natürlich sind uns auch Gäste ohne Reparaturaufträge im Café herzlich willkommen. Eine Tasse Kaffee und ein Stück selbst gebackener Kuchen ist immer für alle da“, kündigt Plaschka an und hebt dabei hervor: „Unser Angebot gilt für alle Bürger Munsters und ist unabhängig von der Zugehörigkeit zur Kirchengemeinde Munsters. Wir machen das getreu unserem Motto: Reparieren statt wegwerfen, also nachhaltig handeln und Ressourcen schonen.“
Alle Mitarbeiter im Café und in der Werkstatt arbeiten übrigens ehrenamtlich und kostenlos.“ Wir freuen uns deshalb über jede Spende, mit der Besucherinnen und Besucher unsere Arbeit anerkennen und unsere Spendenziele, die Unterstützung des Hospizes ‚Lebensbrücke‘ und die Arbeit mit unseren Konfirmanden, unterstützen“, so Plaschka.
Der Initiator hat aus den zurückliegenden drei Jahren des Reparatur-Cafés noch einige Zahlen zusammengetragen: „In den letzten Jahren konnten wir 945 Reparaturen durchführen. Bei einer Erfolgsquote von durchschnittlich 65 Prozent konnten somit gut 600 ‚Kunden‘ zufrieden gestellt werden. Ein schöner Nebeneffekt ist die Umweltentlastung um etwa 13 Tonnen CO², was in etwa 55.000 Flugkilometern entspricht.“