Ende einer Tradition

Letztes „Pokalschießen“ des Civilen Corps

Ende einer Tradition

In Munster geht eine Tradition zu Ende: Alljährlich trafen sich die Schützenbrüder des Civilen Corps Anfang November zum „Pokalschießen” auf dem Schießstand im Blockhaus der Bürgergilde. Mit dem Luftgewehr wurde der Tagesbeste ermittelt. Der Sieger erhielt den Wanderpreis des Civilen Coprs, einen Zinnteller, der Zweitplatzierte einen Pokal der Kreissparkasse und der dritte eine Urkunde.

„Nachdem die Mitgliederzahl deutlich abgenommen hat und nicht mehr alle Schützenbrüder gesundheitlich auf der Höhe sind, wurde das Ende dieser Tradtion beschlossen“, teilte ein Sprecher des Civilen Corps jetzt mit. In diesem Jahr aber ging es noch einmal zum „Pokalschießen“, die Siegerehrung fand letztmalig bei einem festlichen Mitagessen im Kasino Kornett statt.

Schützenkönig, Damenbeste, 1. Gildeherr und Ehrengäste nahmen daran teil und unterstrichen so die besondere Bedeutung dieses Ereignisses. Der Corpsführer Ulrich Rozmyslowski skizzierte mit launigen Worten die Geschichte des Pokalschießens und erwähnte dabei den „unausweichlichen biologischen Prozess“, der letztendlich zum Ende dieser Tradition geführt hatte.

Die Preisträger in diesem Jahr: Sieger Jörg Weydling, 2. Platz Ulrich Rozmyslowski, 3. Platz Bernhard Balduhn.

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