Enge Zusammenarbeit für Munster

Gespräch zwischen Klingbeil und Grube: Bundestagsabgeordneter zum Antrittsbesuch bei neuem Bürgermeister

Enge Zusammenarbeit für Munster

Der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil war vor Kurzem zum Antrittsbesuch bei Munsters neuem Bürgermeister Ulf-Marcus Grube. Beide Politiker betonten, sie wollen eng zusammenarbeiten und Munster sowie seine Ortschaften weiter voranbringen.

Bereits vor dem Antrittsbesuch machte Klingbeil deutlich, dass es ihm um die Stärkung des Bundeswehrstandortes in seiner Heimatstadt geht. „Munster und die Bundeswehr gehören eng zusammen“, unterstreicht der Bundestagsabgeordnete und ergänzt: „Mir ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger hinter der Bundeswehr stehen.“ Die Bundeswehr sei schließlich auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Stadt, so der SPD-Politiker.

Bei dem Gespräch zwischen Klingbeil und Grube ging es unter anderem um die Sanierung des Panzermuseums. 19,3 Millionen Euro Bundesförderung werden dafür aus dem Verteidigungsetat bereitgestellt. Nun müsse es darum gehen, die Umsetzung zu beschleunigen. Darin waren sich der Bundestagsabgeordnete und der Bürgermeister einig. Klingbeil kündigte gegenüber Grube an, dass er nochmal auf die neue Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht sowie den Staatssekretär Thomas Hitschler zugehen werde, um den Prozess voranzubringen. Gleichzeitig solle es aber auch keine Verzögerung bei Sanierungsvorhaben an anderen Gebäuden der Bundeswehr geben.

Die Sanierung des Dethlinger Teiches war ebenso ein Thema beim Gespräch zwischen Klingbeil und Grube. Klingbeil machte auch hierzu deutlich: „Ich möchte nicht, dass die Sanierung des Dethlinger Teiches verzögert wird.“ Er wolle sich weiter dahinterklemmen, dass die Entsorgung der Altlasten vorangehe. Das Sanierungskonzept stehe und ebenso sei die Finanzierung gesichert. Auch der Bund beteilige sich - sowohl finanziell als auch organisatorisch. Dazu habe auch der Druck aus der Region beigetragen.

Klingbeil und Grube sprachen zudem über das Schienenprojekt Alpha-E und unterstrichen, dass die Ergebnisse des Dialogforums Schiene Nord gelten müssen. Dies bedeute ein Ausbau der Bestandsstrecken. Eine Variante entlang der A7 sei weder für den Bundestagsabgeordneten noch für den Bürgermeister akzeptabel. Beide würden zudem geneinsam daran arbeiten, das Problem der Funklöcher in der Stadt zu lösen und beim Thema Geothermie weiterzukommen. Für die Region bestünde darin eine Chance und Klingbeil kündigte an, in der Sache auf Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zuzugehen. Im Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP habe man sich darauf verständigt, das Potenzial der Geothermie stärker nutzen zu wollen.

Klingbeil und Grube sprachen nach dem Antrittsbesuch von einem guten Gespräch. Man freue sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit für die Menschen in Munster, so die beiden Politiker.

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