„Größeren Schaden vermeiden“

Corona: Einschränkungen auch am Bundeswehrstandort Munster

„Größeren Schaden vermeiden“

„Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder neue Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen haben, werden auch am Bundeswehrstandort Munster die Zügel wieder angezogen“, erläutert Oberstabsfeldwebel Paul Hicks. Für den Standort Munster bedeute dies, dass ab dem 2. November die folgenden Maßnahmen greifen werden: Schließung der bundeswehreigenen Sporthallen und der Fitnessräume, Schließung der Offizier- und Unteroffiziersheimgesellschaften (OHG/UHG) für alle nicht aktiven Angehörigen der Bundeswehr sowie die Anpassung der Obergrenzen für Zusammenkünfte außerhalb dienstlicher Veranstaltungen.

Der Standortälteste Munster, Brigadegeneral Ullrich Spannuth, betonte, dass „die erneuten Einschränkungen hart, aber eben unumgänglich“ seien, wolle man „größeren Schaden für unser Land vermeiden“. Der Dienstbetrieb werde unter strikter Einhaltung der Corona-Auflagen weiter aufrechterhalten.

Die Maßnahmen sind zunächst bis Ende November befristet. „Ziel ist es, die Kontakte der Soldaten weitgehend zu minimieren - auch um die Einsatz- und Ausbildungsbereitschaft am Ausbildungszentrum Munster und in den übrigen Truppenteilen am Standort Munster aufrecht zu erhalten - schließlich leisten bereits jetzt mehr als 4.200 Soldatinnen und Soldaten in bundesweit mehr als 300 Projekten Unterstützung, unter anderem in den Gesundheitsämtern“, so Hicks.

„Auch Angehörige der Panzerlehrbrigade 9 sind derzeit mit 179 Soldaten in 17 Orten zur Kontaktverfolgung eingesetzt“, erläutert Hicks weiter. Das Sanitätsunterstützungszentrum Munster sei derzeit mit vier Soldaten im Landkreis Verden aktiv, wie auch das Artillerielehrbataillon 325, das mit fünf Soldaten in Walsrode und Soltau unterstütze.

„Die Soldaten leisten damit einen großen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie“, so General Spannuth.

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