Grünen-Politiker informiert sich bei Truppe

Panzertruppenschule empfängt Bundestagsabgeordneten Helge Limburg

Grünen-Politiker informiert sich bei  Truppe

Bundestagsabgeordneter Helge Limburg vom Bündnis 90/Die Grünen besuchte in der vergangenen Woche die Panzertruppenschule in Munster. Als stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss informierte er sich über die Ausbildung und Ausrüstung an der größten Ausbildungseinrichtung und am größten Standort des Heeres.

Gerade vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der Zeitenwende stellte der Kommandeur der Panzertruppenschule, Brigadegeneral Björn Schulz, heraus, wie erfreulich und wichtig das Interesse der Politik für „uns Soldaten ist und hoffentlich bleibt. Wir sind uns im Klaren darüber, dass wir aus der unteren taktischen Ebene erfahrbar und verständlich machen müssen, was wir tun und wie wir es tun. Natürlich auch, was wir dafür benötigen“, so der Kommandeur bei seiner Begrüßung. Bereits bei der Planung zu seinem Besuch in Munster, stellte Limburg klar, dass es ihm sehr wichtig sei, die Bundeswehr ungeschminkt zu erleben und seine Eindrücke mit in den parlamentarischen Raum nach Berlin zu nehmen. Dieses Interesse teilten auch zwei mitangereiste Kommunalpolitiker. Der Fraktionsvorsitzende, Harved Scheiger und der Vorsitzende, Sven Wolff– beide Bündnis 90/Die Grünen aus Munster, begleiteten den Abgeordneten beim Besuch in Munster.

Die Ausbilder der Panzertruppenschule präsentierten dem Abgeordneten mit großem Engagement und nicht ohne einen gewissen Stolz ihre Fahrzeuge und die dazugehörige Ausrüstung. An der Panzertruppenschule wird an den modernsten Panzern ausgebildet. Dazu gehören der Kampfpanzer Leopard 2 A7V und der Schützenpanzer Puma sowie der Spähpanzer Fennek. Bei diesen Fahrzeugen wird die zunehmende Digitalisierung auf dem Gefechtsfeld besonders deutlich. Bei den Heeresaufklärern schenkte der Politiker den Drohnen und den damit verbundenen Einsatzmöglichkeiten großes Interesse. Am Simulationszentrum Panzertruppe präsentierten die Ausbilder die Möglichkeiten von Virtual Reality. Diese noch recht „junge“ Entwicklung im Bereich der simulationsgestützten Ausbildung hält auch immer mehr Einzug bei den Streitkräften.

Die Munsteraner Soldaten haben mit sehr viel Eigeninitiative, Kreativität und Erfahrung das Training visuell erlebbar gemacht. „Die realitätsnahe Ausbildung an den Bildschirmen kann niemals die analoge Ausbildung an den Waffen und Gefechtssystemen im Gelände ersetzen. Beim Grundlagentraining sowie im Rahmen der vorbereitenden Ausbildung können Ausbildungsabschnitte jedoch sehr ressourcen- und kostensparend geübt werden“, so ein Ausbilder. Abgeordneter Limburg war beeindruckt von der Kreativität und Initiative der Ausbilder.

„Ich habe hier ein hoch motiviertes, hoch spezialisiertes und sehr gut ausgebildetes Team erlebt, das nach meinem Eindruck eine Ausbildung an den Waffen auf höchstem Niveau sicherstellt. Das ist wichtig für die Bundeswehr, damit diese ihre Aufgaben erfüllen kann - der Landes- und vor allem der Bündnisverpflichtung“, erklärte der Bundestagsabgeordnete. Auch die erlebten Werte der Soldatinnen und Soldaten beeindruckten Helge Limburg.

„Ich habe mit der Panzertruppenschule eine Ausbildungseinrichtung des deutschen Heeres erlebt, deren Soldatinnen und Soldaten auf hohem Niveau professionell ausbilden und die sich der Bedeutung der Werte Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Völkerverständigung sehr bewusst sind. Die Bundeswehr muss in der Lage sein, im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung Krieg führen zu können, um am Ende Kriege zu verhindern. In diesem Spannungsfeld agieren die Soldatinnen und Soldaten der Panzertruppenschule sehr fest und dabei auch mit einer sehr klaren Orientierung am Primat der Inneren Führung“, fasste der Bundestagsabgeordnete Limburg seine Eindrücke abschließend zusammen.

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