Haydn-Orchester Hamburg gastiert in der St. Michaelkirche

Konzert am 28. April in Munster und anschließende Nachbesprechung zu Wiking Dürres Lichtbildervortrag

Haydn-Orchester Hamburg gastiert in der St. Michaelkirche

Am 28. April um 20 Uhr tritt das Haydn-Orchesters Hamburg in der Kirche St. Michael Munster auf. Im Anschluss wird es eine Nachbesprechung zu Wiking Dürres Lichtbildervortrag vom 6. April in der Stadtbücherei Munster geben.

Nach zweimaligem, durch die Corona-Pandemie erzwungenem Aussetzen, folgt das Haydn-Orchester Hamburg einer nunmehr über 40-jährigen Tradition und spielt in diesem Jahr wieder in St. Michael. Das klassische Kircheninstrument ist die Orgel. Um aber ein Klavierkonzert Beethovens darbieten zu können, lässt der Kultur- und Heimatverein Munster eigens für dieses Stück ein Klavier in der Kirche aufstellen. Das Programm umfasst die folgenden Werke von Richard Wagner, Johannes Brahms und Ludwig van Beethoven. Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei der Buchhandlung Pollmann in Munster und der Munster-Touristik sowie an der Abendkasse erhältlich. Schutzmasken sind bei diesem Konzert erwünscht.

Bereits im Februar 2019 hatte Wiking Dürres Lichtbildervortrag „Mein Fotojahr im Örtzetal“ das Publikum so sehr beeindruckt, dass danach beim Kultur- und Heimatverein in Munster immer wieder um neue Vorträge nachgefragt wurde. Pandemiebedingt konnten Verein und Fotograf dieser Bitte erst am 6. April dieses Jahres Folge leisten. Dürre erschloss sich über die vergangenen drei Jahre etliche neue Möglichkeiten und Wirkungsbereiche – das Örtzetal war ihm nicht mehr genug. Neben seinen bekannt brillanten Makroaufnahmen aus den Mikrowelten des Tier- und Pflanzenreichs arbeitete Dürre nun auch mit ultrakurzen Zeiten und erzielte beeindruckende Aufnahmen von fallenden Wassertropfen nach ihrem „Einschlag“ in eine stille Wasserfläche. Die Spiegelung einer Weltkarte auf dem zur Kugel gewordenen zurückspringenden Tropfen über dem Einschlagkrater erzeugte einen beinahe apokalyptischen Eindruck: Unser Erde schwebt über einem „Schwarzen Loch“.

Neben der Zeit nahm sich Dürre auch den Raum vor, in mehrfacher Hinsicht. Mit dem technischen Verfahren des „Focus Stacking“ gelang es ihm, die Gesetze der Optik zu überwinden und in normalen Aufnahmen nicht zu erreichende Tiefenschärfebereiche zu erzielen.

Und mit zum Teil selbstgebauten Hilfsmitteln gelangen dem Hobbyfotografen spektakuläre Bilder unserer Milchstraße über dem Nachthimmel nahe Munster. Eine solche Nachtaufnahme wurde sogar im Regionalfernsehen gezeigt.

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