Kandidaten stellten sich vor

Grube und Büttunghaus zu Gast bei Senioren-Union in Munster

Kandidaten stellten sich vor

Ihr Debüt als neue Vorsitzende des Ortsverbandes gab jetzt Krystyna de Boer beim jüngsten Treffen der Senioren-Union Munster/Bispingen. Sie konnte neben 45 Mitgliedern und Freunden auch zwei besondere Gäste im Sportlerheim der Eintracht Munster begrüßen: Bürgermeisterkandidat Ulf-Marcus Grube und Bundestagskandidat Carsten Büttinghaus.

So gestaltete sich der Grillnachmittag unter Corona-Bedingungen durchaus auch politisch. Schließlich wird bald gewählt: Am 12. September Stadtrat und Bürgermeister, Kreistag und Landrat und zwei Wochen später der Bundestag. Dementsprechend ging es in Sachen Politik auch gleich zur Sache: Felix Friese, CDU-Vorsitzender und Spitzenkandidat der Partei für den Stadtrat ergriff das Wort: Die Christdemokraten wollten stärkste Kraft in Munster bleiben, so Friese, „weil die Stadt Munster uns mit unseren Ideen und zukunftsorientierten Entscheidungen braucht.“

Der Kandidat für das Amt des Bürgermeisters, Ulf-Marcus Grube aus dem benachbarten Hützel, hat seit seiner Nominierung durch die CDU-Mitglieder schon über 40 Veranstaltungen und Termine in der Stadt Munster wahrgenommen und inzwischen ein gutes Bild gewonnen. Er bleibe dabei, so Grube, dass er der Bürgermeister aller sein wolle: „Ich habe es in meinem bisherigen Berufsleben gelernt, dass man miteinander reden muss und gemeinsam das als richtig Erkannte anpacken und in die Tat umsetzen muss.“ In Munster geb es einiges zu tun, und da wolle er alle an einen Tisch holen. Carsten Büttinghaus, der bei der Bundestagswahl am 26. September für die CDU als Kandidat ins Rennen geht, sprach im Rahmen der Veranstaltung viele Politikfelder an: „Wir müssen wieder lernen, gerade wegen der Probleme, die die Erderwärmung, die Globalisierung, die Digitalisierung und weiteres mit sich bringen, dass wir nicht nur eine Gesellschaft der Fordernden sein können. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir auch immer etwas leisten müssen. Was unsere Bildung betrifft, geht es nicht darum, uns mit Bayern oder Bremen zu messen, sondern mit Amerika, den Chinesen und anderen Bereichen auf unserer Erde, die sich alle mächtig anstrengen.“

Im Anschluss die Reden kam zu einer lebhaften Diskussion, weil viele aus der Runde Fragen und Anliegen hatten.

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