Krieg in der Ukraine und Inflation werden für die Munsteraner Tafel zur Belastungsprobe

Angesichts neuer Herausforderungen benötigt die Einrichtung dringend Lebensmittelspenden / Appell der beiden Tafel-Leiter

Krieg in der Ukraine und Inflation werden für die Munsteraner Tafel zur Belastungsprobe

Die Folgen des Krieges in der Ukraine werden schon jetzt bei der Munsteraner Tafel sichtbar: „Wir unterstützen Geflüchtete aus der Ukraine bereits mit Lebensmitteln. Gleichzeitig wenden sich immer mehr Menschen wegen der gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten an unsere Einrichtung“, teilten heute Klaus-Dieter Meier und Michael Klingbeil, Leiter der Munsteraner Tafel, mit.

Die Munsteraner Tafel tue ihr Bestes, um allen zu helfen, die zu ihr kämen - unabhängig von ihrer Geschichte oder Herkunft. „Dabei stehen wir jedoch selbst vor großen Herausforderungen. Wir erhalten zur Zeit weniger Lebensmittel. Da wir nur die Waren verteilen können, die wir gespendet bekommen, sind die Regale deutlich leerer. Das wird angesichts der steigenden Nachfrage zunehmend zum Problem“, untersteichen die Tafel-Chefs.

Meier und Klingbeil appellieren deshalb an Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger: „Bitte helfen Sie der Munsteraner Tafel, wenn es Ihnen möglich ist!“

Denkbar seien zum Beispiel Sammelaktionen in der Firma oder im Betrieb, um haltbare Lebensmittel zur Tafel zu bringen oder zur Abholung durch die Mannschaft der Einrichtung bereitzustellen: „Auch über die Unterstützung von Privatpersonen freuen wir uns sehr. Jede Packung Nudeln und jeder Euro helfen“, betonen Klingbeil und Meier.

Neben Lebensmitteln und Hygieneprodukten für die Kundinnen und Kunden werde aber auch Geld für die Einrichtung benötigt: „Die stark gestiegenen Sprit- und Energiekosten verursachen hohe Mehrkosten, die nicht so ohne weiteres bewältigt werden können.“ Möglichkeiten, bei den Ausgaben zu sparen, gebe es kaum, denn: „Sowohl die energieintensive Kühlung als auch die vielen Fahrten zur Abholung der Lebensmittel sind für den Tafel-Betrieb zwingend notwendig.“

Hinzu komme, dass die Corona-Pandemie weiterhin die Arbeit der Helferinnen und Helfer erschwere. Schutzmaßnahmen seien aufwendig und kosteten Geld.

„Unsere Helferinnen und Helfer sind ehrenamtlich und unermüdlich im Einsatz - und das Tag für Tag, Woche für Woche“, heben die Tafel-Leiter hervor.

Wer die Einrichtung unterstützen möchte, kann sich gern bei Klaus-Dieter Meier, Ruf (05192) 9760419, Michael Klingbeil, Telefon (05192) 9760420, oder per E-Mail an munsteraner-tafel@t-online.de melden. Infos gibt es zudem im Internet unter https://munsteraner-tafel.de.

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