Kultur- und Heimatverein Munster bleibt optimistisch

Zahlreiche Aktivitäten geplant / Vorstand im Amt bestätigt

Kultur- und Heimatverein Munster bleibt optimistisch

Bei der Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins Munster, zu der sich die Mitglieder im Heimathaus Ollershof eingefunden hatten, wurde der Vorstand in seinem Amt bestätigt. Einstimmig wurden Hartwig Keinert (Vorsitzender), Achim Landherr (2. Vorsitzender und Jes Dietrich (Schatzmeister) wiedergewählt. Neu in Führungsgremium des Vereins ist Angela Manthey als Schriftführerin gewählt worden.

Zu Beginn der Versammlung wurde der verstorbenen Mitglieder Irene Kutzinski, Margarete Breuer und Willi Bohl gedacht. Im Anschluss hielt Keinert Rückschau auf die vergangenen Monate. Viel war geplant, aber vieles musste auch wegen Corona ausfallen. Dennoch gab es herausragende Veranstaltungen wie zum Beispiel die Auftritte mit Dinis Schemann oder Werner Momsen. Nicht zu vergessen, die Plattsnacker, über deren Aktivitäten Wilfrid Przybilla berichtete und die Heimat- und Naturkundegruppe um Werner Heidrich. Keinert hob besonders die gelungene heimatkundliche Führung durch Oerrel hervor, an der 60 Interessierte teilgenommen hatten, und die gerade jetzt noch einmal eine besondere Wirkung zeigt, da bekanntlich in dem Walddorf nach dem 2. Weltkrieg das Ukrainer-Lager bestanden hat, wodurch besondere Verbindungen in dieses jetzt so grausam heimgesuchte Land entstanden waren.

Achim Landherr machte die Anwesenden mit der von ihm gepflegten Website (www.kulturheimatmunster.de) vertraut, auf der sich jeder stets über den Verein und seine Aktivitäten informieren kann. Jes Dietrich legte seinen Kassenbericht vor, mit dessen Ergebnis der Verein die geplanten Vorhaben angehen kann. Die beiden Kassenprüferinnen hatten nichts zu beanstanden. Die Entlastung fiel einstimming aus.

Eine Wanderung ins Peetsmoor am 1. April, das nächste Treffen der Plattsnacker am 4. April und der Lichtbildervortrag von Wicking Dürre am 6. April stehen als nächstes im Programm. Am 28. April wird zum 40. Mal das Haydn-Orchester-Hamburg in St. Michael erwartet. Stellvertetender Bürgermeister Siegfried Irion dankte in seinem Grußwort als Repräsentant der Stadt dem Verein und meinte, dieser müsse gegründet werden, gäbe es ihn nicht schon.

Logo