Wenn am 26. Juni um 14 Uhr die mittlerweile 33. Auflage des Reparatur-Cafés in Munster startet, dann auf größerer Fläche: „Nach einem kurzen, sehr freundlichen Gespräch mit der Kirchengemeinde von St. Urbani kann das Reparatur-Café nun den großen Saal im Ludwig-Harms-Haus nutzen“, ist Rolf Plaschka, einer der Initiatoren des Reparatur-Cafés, glücklich – und seine Mitstreiter ebenso: „Mit Freude haben die Reparateure auf das Angebot reagiert. Es arbeitet sich einfach viel angenehmer in einen größeren Raum! Mehr Licht und mehr Luft und auch mehr Platz für die Kundschaft“, so Plaschka.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibe dennoch, denn: „Die Werkzeugschränke müssen jedes Mal in den Saal umgezogen werden, weil der Saal eben auch für kirchliche Veranstaltungen optisch attraktiv und nutzbar bleiben muss und da stören Werkzeugschränke einfach.“ Nur eine kleine Hürde, findet Plaschka: „Wir wären aber nicht das Team Werkstatt, wenn dafür nicht auch eine schnelle Lösung gefunden werden würde. Raymond Kellner hat passende Rollbretter konstruiert und montiert. Damit können die Schränke nun einfach jedes Mal in den Saal umgezogen werden.“
Das Café hat nach wie vor seinen angestammten Platz mit heimeliger Atmosphäre in der Bücherstube des Ludwig-Harms-Hauses: „Es hat sich gezeigt, dass wir immer an die 30 Sitzplätze für den Nachmittag bereithalten müssen. Denn inzwischen wird unser Café von immer mehr Munsteranern besucht, die die geschäftige Atmosphäre und den gedanklichen Austausch mit den anderen Gästen suchen. Nicht zuletzt wartet immer auch eine schöne Auswahl an Kuchen auf die Besucher“, freut sich Plaschka.
Er betont jedoch, dass der Schwerpunkt nach wie vor auf dem Thema Reparatur liege: „Wir sind angetreten, die natürlichen Ressourcen zu schonen, Neuanschaffungen zu vermeiden, Gerätelaufzeiten zu verlängern und damit das Geld unserer Kunden zu sparen. Das ist unser Ding – das treibt uns voran!“
Für das 33. Reparatur Café am 26. Juni sei bereits alles vorbereitet: „Wir laden ein ab 14 Uhr ein, liebgewordene Erinnerungsstücke, Elektrogeräte, Fahrräder, Textilien, Kleinmöbeln oder ähnliches zu uns zu bringen“, ruft Plaschka zum Besuch auf. Gäste können zudem das Team kennenlernen, die Wartezeit mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen überbrücken. „Uns ist wichtig zu betonen, dass wir für alle Bürger da sind, unabhängig von Konfession oder Zugehörigkeit zu irgendeiner Kirchengemeinde“, hebt Plaschka hervor.
Er erinnert außerdem daran, dass alle Mitarbeiter im Café und in der Werkstatt ehrenamtlich arbeiten: „Die eingehenden Spenden für Reparaturen, Kaffee und Kuchen diesen Jahres gehen an den Hopizdienst ‚Lebensbrücke‘ und die Arbeit mit den Konfirmanden unserer Gemeinde. Beides liegt uns am Herzen!“
Wer das Reparatur-Café nutzen möchte, sollte sich nach Möglichkeit vorab anmelden, und zwar ganz einfach über die Homepage unter www.reparaturcafe-munster.de online.