„Menschen helfen, die gerade auf Solidarität angewiesen sind“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Verein „Heidekreis hilft“: 1.310 liebevoll gepackte Geschenke für Mädchen und Jungen in der Ukraine

„Menschen helfen, die gerade auf Solidarität angewiesen sind“

„Weihnachten statt Krieg 2025“ – so hieß die Geschenke-Aktion des Vereins „Heidekreis hilft“ (HK berichtete), die laut der Organisatoren erneut „ein toller Erfolg“ war. Insgesamt kamen 1.310 liebevoll gepackte Geschenke für Mädchen und Jungen in der vom Krieg gebeutelten Ukraine zusammen. „Ein Ergebnis, das insbesondere im vierten Jahr des andauernden Krieges alles andere als selbstverständlich ist und den Verein tief bewegt“, unterstreicht Oleg Kehl, 2. Vorsitzender des eingetragenen Vereins „Heidekreis hilft“. Und weiter: „Die Geschenke werden nun schrittweise an Kinder in der Ukraine verteilt. Der Fokus liegt dabei auf Kinderheimen, binnengeflüchteten Familien sowie Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen, die besonders unter den Folgen des Krieges leiden.“

Erste Eindrücke der Übergaben sollen laut Kehl in den kommenden Wochen auf der Vereinshomepage unter www.heidekreis-hilft.de veröffentlicht werden. Der Verein würdigt im Namen der Kinder und Eltern in der Ukraine das Engagement aller Spenderinnen und Spender. Kehl: „Die große Beteiligung und Solidarität zeigen eindrucksvoll, dass Mitmenschlichkeit und Engagement auch in schwierigen Zeiten Bestand haben.“ Ein besonderer Dank gelte zudem den Annahmestellen, „die nicht nur als Sammelpunkte zur Verfügung standen, sondern teilweise auch selbst Geschenke beigesteuert haben. Ohne diese Unterstützung wäre die Durchführung der Aktion in dieser Form nicht möglich gewesen.“ Erfreulich sei auch das Engagement junger Menschen gewesen. So habe sich unter anderem eine Schulklasse aus Neuenkirchen an der Aktion beteiligt und mehrere Pakete gespendet, frei nach dem Motto „Kinder beschenken Kinder“.

Besonders gefreut hat den Verein zudem, dass die Aktion über die Grenzen des Heidekreises hinaus Unterstützung fand, unter anderem aus dem Raum Lüneburg und Hamburg. „Dieses überregionale Engagement unterstreicht die große Resonanz auf die Aktion. Die überwältigende Spendenbereitschaft motiviert den Verein sehr“, teilt der Vorstand mit. Daher stehe bereits fest, dass die Aktion „Weihnachten statt Krieg“ fortgesetzt werde.

Darüber hinaus hoffen die Vereinsmitglieder weiterhin auf Unterstützung jeglicher Art. „Seit Beginn des Konflikts haben wir bereits 51 Hilfstransporte organisiert und durchgeführt. Wir liefern zielgerichtet dringend benötigte Hilfsgüter wie medizinisches Material, Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleidung sowie Mobilitätshilfen wie Rollstühle oder Rollatoren“, berichtet Kehl. Bedarf gebe es für die laufenden Projekte des Vereins nach wie vor. So sammelten die Ehrenamtlichen auch weiterhin haltbare Lebensmittel, insbesondere Babynahrung, medizinisches Material, Campingartikel wie Schlafsäcke, Isomatten, Gaskocher beziehungsweise Kartuschen, Besteck, Notstrom-Generatoren, Powerbanks, Batterien, Kerzen und aktuell warme Winterkleidung, Decken, Hygiene- und Sanitärartikel, insbesondere für Babys und Kleinkinder. Gesucht werden auch weiterhin Einsatzfahrzeuge für den Katastrophenschutz. „Die Spenden sollen hilfsbedürftigen Schulen, Kinderheimen, medizinischen Einrichtungen und Hilfsorganisationen vor Ort zugutekommen“, so die Organisatoren. Im Gegenzug erhielten Unterstützer „selbstverständlich eine steuerlich anerkannte Spendenbescheinigung.“

Kehl: „Spenden helfen nicht nur konkret vor Ort, sondern setzen ein starkes Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung. Gerne stehen wir für Rückfragen oder ein persönliches Gespräch zur Verfügung.“ Letztlich gehe es darum, „den Menschen zu helfen, die gerade auf Solidarität angewiesen sind.“