Mut zur Brücke: Holzkonstruktion in Munster ist wieder „auf Zack“

70 Meter langes Bauwerk am Dr.-Günther-Winkelmann-Weg freigegeben / Stadt Munster investiert 70.000 Euro

Mut zur Brücke: Holzkonstruktion in Munster ist wieder „auf Zack“

„Über sieben Brücken musst Du geh’n“ heißt es im Lied der Gruppe Karat, mit dem auch Peter Maffay vor vielen Jahren großen Erfolg hatte. Die Nutzung von gleich sieben Bauwerken hatten Munsters Bürgermeisterin Christina Fleckenstein, Ottmar Harwege von der Fachgruppe 32 (Planen und Bau) sowie Unternehmer Erik Heine jüngst allerdings nicht zu meistern, stand doch „nur“ eine Überquerungsmöglichkeit im Mittelpunkt des Interesses. Nach rund vierwöchiger Bauzeit galt es nämlich, die sogenannte „Zick-Zack-Brücke“ am Dr.-Günther-Winkelmann-Weg wieder freizugeben.

Nachdem der letzte Hammerschlag erfolgt war, erteilte Fleckenstein die offizielle Freigabe für die beliebte und viel frequentierte Holzbrücke und durchschnitt das Absperrband. Rundum zufrieden zeigte sich Harwege, der die Maßnahme im Rathaus geplant und begleitet hat und wiederum „die gute und fachgerechte Arbeit“ des beauftragten Unternehmers Erik Heine würdigte.

Insgesamt 70.000 Euro investierte die Stadt in die 70 Meter lange Konstruktion, einen Großteil davon in langlebiges Lärchen- und Eichenholz. Bis auf die heute vorgeschriebene Geländerhöhe von 1,30 Meter (vorher 1,0 Meter) ist die Brücke im gleichen Stil nachgebaut worden. Im Unterbau wurden in einem Abschnitt unverrottbare Kunststofframmpfähle anstelle der vormaligen Holzpfosten verbaut. Ansonsten konnten die in der Örtze vorhandenen Auflagerbänke aus Beton weiterhin genutzt werden.

Die „Zick-Zack-Brücke“, die ihren Namen ihrem zackigen Verlauf über die Örtze und durch einen Eisenbahntunnel verdankt, ist eine wichtige Verbindung für Fußgänger und Fahrradfahrer zwischen Munster und Breloh. Der Neubau war erforderlich, weil die inzwischen mehr als 40 Jahre alte Brücke in einem derart schlechten Zustand war, dass sie zeitweise sogar gesperrt werden musste.

Nach Beauftragung der Firma Heine aus Wietzendorf konnte sie provisorisch wieder so weit hergestellt werden, dass sie bis zum Beginn des Neubaus wieder genutzt werden konnte.

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