Ein Meilenstein im Infrastruktur-Projekt „Mobilfunk für den Heidekreis“ sei in Munster erreicht, teilt das Unternehmen Vodafone mit. Es hat jüngst im Bereich der Örtzestadt einen neuen Mobilfunkmast in Betrieb genommen und damit nach eigenen Angaben „ein Funkloch in der mobilen Breitbrandversorgung beseitigt.“
Insgesamt 3.000 Einwohner und Gäste wurden durch den Bau des neuen Standortes erstmals an die mobile Datenautobahn von Vodafone angeschlossen, so die Pressestelle des Unternehmens. Mit der Eröffnung dieser 5G-Mobilfunkstation habe Vodafone „zugleich die nächste Ausbaustufe für sein Mobilfunknetz im Landkreis gestartet.“
Bis Mitte dieses Jahres werde das Unternehmen insgesamt zwei weitere Mobilfunk-Bauprojekte im Landkreis realisieren, „um Funklöcher zu schließen, das bestehende Netz zu verstärken und darüber hinaus das 5G-Netz immer weiter in den Landkreis zu bringen.“
Mobilfunk sei ein Stück Lebensqualität – und zugleich ein wichtiger Infrastruktur-Faktor für die hiesige Wirtschaft und für Arbeitsplätze. Die neuen Antennen unterstützten laut Mobilfunkanbieter „zudem die neuesten Varianten der Notruftechnologie AML und des Katastrophen-Warnsystems Cell Broadcast.“ Dank AML werde bei einem Notruf an die „112“ der Standort des Anrufers automatisch an die Rettungsleitstelle übertragen, sodass die Retter den Unglücksort sehr schnell finden könnten. Dank der neuen Technologie Cell Broadcast, die in allen Mobilfunkstationen installiert sei, werde die umliegende Bevölkerung via Smartphone vor Gefahrlagen wie zum Beispiel Großbränden, Gasexplosionen oder Überflutungen gewarnt.
Aktuell betreibt Vodafone laut Pressemitteilung des Unternehmens 59 Mobilfunkstationen im Heidekreis. Davon seien 59 Stationen mit der mobilen Breitbandtechnologie LTE ausgestattet. 49 dieser Stationen hätten obendrein die Breitbandtechnologie 5G an Bord. Durch diese 5G-Stationen könnten „bereits 95 Prozent der besiedelten Gebiete im Kreis mit 5G versorgt werden.“