Neues Team in der „Oase“

Kai Kresse übernimmt als Pächter das Soldatenheim in Munster

Neues Team in der „Oase“

Es ist unter neuer Leitung: das Munsteraner Soldatenheim „Oase Zum Oertzetal“. Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) und der Standort Munster hatten jüngst eingeladen, um mit Kai Kresse den neuen Pächter vorzustellen. Stellvertretend für die EAS in Berlin als Träger des Soldatenheims war Hauptgeschäftsführer Rolf Hartmann angereist, um den neuen Pächter und sein Team zu präsentieren.

Hartmann ging kurz auf die jüngere Geschichte des Soldatenheims ein und lobte das Bundeswehrdienstleistungszentrum (BwDLZ) Munster und das Staatliche Baumanagement Lüneburger Heide (SBLH) für „die reibungslose und unkomplizierte Zusammenarbeit während der Umbau- und Sanierungsphase.“

Nachdem das Soldatenheim in Munster aufgrund der Suche nach einem neuen Pächter und erforderlicher Renovierungsarbeiten mehrere Monate geschlossen war (HK berichtete), sollen nun bald wieder die Restauration, die Gästezimmervermietung, die Bowlingbahn und der Veranstaltungsbereich geöffnet werden. „Dies hängt natürlich sehr von den aktuellen Corona-Restriktionen ab - und bevor wir hier keine klaren Vorgaben haben, wird sich die Eröffnung noch ein wenig hinziehen“, so Kresse, der seit vielen Jahren sowohl im Veranstaltungsservice als auch bei der Bundeswehr aktiv ist. So hatte er über viele Jahre die Kantine auf dem Scheibenhof in Bergen unter seiner Obhut und führt seit nahezu sieben Jahren das Mannschaftsheim im Fliegerhorst Faßberg.

Mit Anastasia Margariti stellte Kresse auch die neue Geschäftsführerin der „Oase Zum Oertzetal“ und mit Doris Genthe die neue Leitung für den Bereich Veranstaltungen vor. „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben hier in Munster und hoffe, dass wir bald durchstarten können“, so Margariti, die sich auch auf die kommende Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Soldatenheim „Oase“ Munster freut.

Für das Kuratorium waren die beiden Vorsitzenden, Oberfeldarzt Stefan Beck und Hauptmann Michael Zappe, bei der Vorstellung der neuen Leitung mit von der Partie. Beide freuten sich sichtlich, dass es nun bald wieder Aktivitäten in und um die „Oase“ geben wird. Sie boten dem neuen Team jede erdenkliche Unterstützung an und hoben die Einbindung des Hauses in das militärische und öffentliche Leben in Munster hervor. „Wir sehen uns als Bindeglied zwischen der Stadt Munster und dem Bundeswehrstandort Munster und können nur unterstreichen, dass wir von allen Seiten immer mit offenen Armen empfangen wurden“, so Oberfeldarzt Beck, der auch unterstrich, dass als Zeichen der Verbundenheit ein Vertreter der Stadt Munster ebenfalls Mitglied des Kuratoriums sei.

Abschließend ging die kommissarische Amtsleiterin des Staatlichen Baumanagements Lüneburger Heide in Munster, Ulrike Herda, auf die wichtigsten Bauarbeiten während der Schließung ein und stellte einige Maßnahmen vor. So wurde unter anderem das Dach erneuert, wobei insbesondere die Entwässerung von innen nach außen gelegt und zudem der Blitzschutz ertüchtigt wurde. Darüber hinaus gab es Verbesserungen in Sachen Brandschutz und auch die Lüftungsanlage im Restaurant-Bereich wurde saniert. Ebenfalls musste die Heizung-Klima-Lüftung im Sanitärbereich angepasst werden. „Insgesamt beliefen sich die Kosten für Sanierung und Umbau auf 1,6 Millionen Euro. Wir konnten im Endergebnis aber eine Einsparung von zehn Prozent erzielen“, so Herda, die zudem betonte, „dass viele ortsansässige Firmen bei der Auftragsvergabe berücksichtigt werden konnten.“

„Durch die Sanierungsmaßnahmen sowie den bereits in den Vorjahren erfolgten Umbau der Kegelbahn in eine Bowling-Bahn und die Modernisierung des Saals sowie den Einbau einer neuen Bühnentechnik besitzt der Standort Munster wieder einen attraktiven Treffpunkt und Veranstaltungsort für die Soldatinnen und Soldaten und für die Bevölkerung“, betonte Herda.

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