„Pflichtbewusstsein, Kameradschaft und persönliches Engagement“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Feierliches Gelöbnis in der Unteroffizier-Friederike-Krüger-Kaserne in Munster

„Pflichtbewusstsein, Kameradschaft und persönliches Engagement“

Im feierlichen Rahmen legten Rekrutinnen und Rekruten verschiedener Truppengattungen kürzlich ihr feierliches Gelöbnis in der Unteroffizier-Friederike-Krüger-Kaserne in Munster ab. Das Gelöbnis fand unter der Leitung des Kommandeurs des Panzergrenadierlehrbataillons 92, Oberstleutnant Floris Dohmeyer, statt und war ein bedeutender Meilenstein in der militärischen Laufbahn der jungen Soldatinnen und Soldaten.

Bereits vor Beginn des Gelöbnisses gab es einen Feldgottesdienst, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie ihren Angehörigen Gelegenheit zur Besinnung und Vorbereitung auf diesen besonderen Moment bot. Der anschließende Appell wurde durch einen Ehrenzug sowie das Heeresmusikkorps Hannover begleitet. Zahlreiche Angehörige, Freunde und Gäste waren der Einladung gefolgt, um den Rekrutinnen und Rekruten an diesem wichtigen Tag sozusagen Rückendeckung zu geben.

In seiner Ansprache würdigte Oberstleutnant Dohmeyer die Entscheidung der jungen Soldatinnen und Soldaten, „Verantwortung für die Sicherheit und Freiheit Deutschlands zu übernehmen.“ Dabei hob er die Bedeutung von „Pflichtbewusstsein, Kameradschaft und persönlichem Engagement“ als Grundpfeiler des Soldatenberufes hervor. Neben dem Kommandeur richtete auch eine Rekrutensprecherin stellvertretend für alle Gelöbnisteilnehmer persönliche Worte an die Anwesenden. Sie schilderte die in der zurückliegenden Grundausbildung gemachten Erfahrungen und betonte den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft der Rekrutinnen und Rekruten.

Als Ehrengast sprach zudem der Bürgermeister der Patengemeinde Natendorf, Christoph Elbers. In seiner Rede unterstrich er die enge Verbundenheit zwischen der Gemeinde Natendorf und dem Panzergrenadierlehrbataillon 92 sowie die besondere Bedeutung des Gelöbnisses für die Soldatinnen und Soldaten und deren Familien.

Einen besonderer Moment war schließlich das Ablegen des Diensteides. Danach gratulierten Brigadegeneral Behrenz als Kommandeur der Panzerlehrbrigade 9, Oberstleutnant Dohmeyer sowie Bürgermeister Christoph Elbers den Soldatinnen und Soldaten persönlich zu diesem wichtigen Schritt ihrer militärischen Laufbahn. Ebenso beglückwünschten die Kommandeure der beteiligten Verbände ihre jeweiligen Rekrutinnen und Rekruten.

Im Anschluss an den offiziellen Teil bot sich den zahlreichen Gästen die Gelegenheit, verschiedene Fahrzeuge und technische Ausrüstung der beteiligten Truppengattungen im Rahmen einer statischen Waffenschau zu besichtigen. Diese stieß insbesondere bei Familienangehörigen und interessierten Besuchern auf großes Interesse und ermöglichte einen anschaulichen Einblick in die Fähigkeiten und Einsatzmittel des Heeres.

Mit dem feierlichen Gelöbnis wurde für die Rekrutinnen und Rekruten ein prägender Abschnitt ihrer militärischen Ausbildung abgeschlossen. Gleichzeitig setzte die Veranstaltung ein deutliches Zeichen für die Verbundenheit zwischen Bundeswehr, Angehörigen, Patengemeinden und Gesellschaft.