Ruhestand für „Emma“

Nach mehr als 30 Jahren gibt die DLRG ihren T3 ab

Ruhestand für „Emma“

Vom „Ende einer Ära“ spricht auch der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Gerd Engel: Bei der DLRG Munster geht „Emma“ nach 32 Jahren „in Rente“.

„Emma“ sei, so Engel, „durch und durch Munsteranerin“: Zuerst war sie für die Bundeswehr bei der Feuerwehr des Wehrwissenschaftlichen Instituts tätig. Das am 9. Dezember 1986 erstzugelassene Fahrzeug des Typs VW (Bus) T3 wechselte im Jahr 1992 zur DLRG-Ortsgruppe Munster. „Dem Ehrenmitglied des Bezirks Klaus Krumbiegel - und Angehöriger der Munsteraner Ortsgruppe - ist es zu verdanken, dass eine kostenlose Übernahme des Fahrzeugs vom Bund an zugelassene Hilfsorganisationen möglich wurde und so der Wagen von der DLRG übernommen werden konnte“, erzählt Engel „Emmas“ Geschichte. Noch 1992 erfolgten umfangreiche Umbauten. Neben der Einbau von Funkgeräten, der DLRG-typischen Lackierung sowie Folierung und dem Einrüsten einer Beleuchtung für Einsatz- und Sonderfahrzeuge wurde das Fahrzeug mit Werkzeugsätzen und Tauchequipment für den Katastrophenschutz ausgerüstet.

Der VW-Bus leistete der DLRG treue Dienste - zum Schluss hatte „Emma“ rund 60.000 Kilometer für die Ortsgruppe zurückgelegt, Generationen von Mitgliedern zu den unterschiedlichsten Einsätze begleitet. Die starke Beanspruchung ging an „Emma“ nicht spurlos vorbei, so dass unter anderem die Elektrik mehrfach modifiziert und instandgehalten werden musste, und im Jahr 1997 erhielt der VW einen Austauschmotor.

„Nun war es aber an der Zeit, ‚Emma‘ in ihren verdienten Ruhestand gehen zu lassen“, so Engel. Per Internet wurde ein Interessent gesucht. Ausgewählt wurde aus den zahlreichen Angeboten ein Käufer aus Neukirch am Bodensee, der, wie er der DLRG erklärte, das Fahrzeug in den Ursprungszustand versetzen und es als Sammlerstück selbst behalten will.

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