Sternsingen - in diesem Jahr ohne Kinder

Coronabedingt klopfen Erwachsene am 8. und 9. Januar an die Türen

Sternsingen - in diesem Jahr ohne Kinder

Das Sternsingen darf nicht ausfallen“, appelliert die Kirchengemeinde St. Michael Munster/Faßberg. So solle das weltweit bedeutendste Hilfswerk von Kindern für Kinder, das Sternsingen, durch die Corona-Krise gerettet werden: „In Munster hatte es der damalige und inzwischen verstorbene Militärpfarrer Albrecht Przyrembel ins Leben gerufen und seit dem zogen Kinder der St. Michaelgemeinde Munster/Faßberg zu den Menschen, von denen sie eingeladen wurden, sangen ihre Lieder, überbrachten die Segenswünsche für das neue Jahr und baten um eine Spende für notleidende Kinder in der Welt. Schon lange ist das Sternsingen eine ökumenische Aktion. Sie waren bisher so erfolgreich, dass sie vor einiger Zeit der Rat der Stadt Munster öffentlich auszeichnete“, so die Gemeinde in ihrer Mitteilung.

Doch in diesem Jahr sei alles anders: „Kinder können coronabedingt das Sternsingen nicht durchführen. Erwachsene haben sich bereit erklärt, am 8. und 9. Januar jeweils von 14.30 bis 17.00 Uhr an die Türen zu klopfen, das traditionelle Segensband zu überbringen und um eine Spende zu bitten. In diesem Jahr soll schwerpunktmäßig Kindern in der Ukraine geholfen werden, von denen viele bitterste Not leiden“ Wer also die großen Sternsinger willkommen heißen möchte, muss sich telefonisch unter der Telefonnummer (05192) 2289 bis zum 5. Januar anmelden. „Man kann ein Segensband auch am 3. oder 10. Januar jeweils nach dem Gottesdienst erhalten oder eine Spende auf das Konto von St. Michael, DE24 2585 1660 0000 3279 81, überweisen“, so die Gemeinde, die anschließend über das Ergebnis unterrichten werde.

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