Straßensanierungen in der Örtzestadt

Munsteraner Stadtverwaltung: „Da es sich um eine Unterhaltungsmaßnahme handelt, werden Anliegergebühren nicht erhoben“

Straßensanierungen in der Örtzestadt

Wenn das Wetter mitspielt, dann sollen ab kommenden Montag, 26. Juli, diverse Straßensanierungsarbeiten in Munster ausgeführt werden. Die Arbeiten umfassen das Aufbringen von dünnen Deckschichten aus Kaltasphalt. „Die betroffenen Anlieger werden durch ein Anliegerinformationsblatt informiert“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Munster. Gearbeitet werde an folgenden Straßen: Kleiner Kamp, Barghof, Rehrhofer Weg (Teilbereich vor der EWE-Trafostation) sowie Hunnenberg.

Außerdem sind ab 2. August Sanierungsarbeiten auf der Kohlenbissener Straße im Abschnitt zwischen den Bahnschienen in Kohlenbissen bis zur Bundesstraße B71 (Salzwedeler Straße) in Oerrel geplant. Die Arbeiten zwischen der Kreuzung Schwarze Marie und Bundesstraße werden unter Vollsperrung erfolgen. Anlieger der Ortsteils Oerrel können jederzeit von der Bundesstraße aus ihre Grundstücke anfahren.

Die Arbeiten umfassen eine Vorprofilierung mit einem dünnschichtigen Kaltasphalt sowie einer flexiblen Oberflächenschutzschicht, die aus einer Bitumenemulsion mit Splittabstreuung hergestellt wird. Die beiden Schichten werden in zwei Arbeitsvorgänge mit einer Zeitdifferenz von circa zehn Tagen von den beauftragten Spezialfirmen hergestellt. Die Vollsperrung wird je nach Arbeitsfortschritt voraussichtlich am 6. August wieder aufgehoben. Die zweite Schicht wird nach etwa zehn Tagen mit einer abgesicherten sogenannten Wanderbaustelle ohne Vollsperrung aufgebracht.

„Durch die Sanierungsarbeiten werden die Nutzungszeiträume der Straßen erheblich verlängert. Da es sich um eine Unterhaltungsmaßnahme handelt, werden Anliegergebühren nicht erhoben“, betont Diplom-Ingenieur Ottmar Harwege von der Fachgruppe Planung und Bau der Stadt Munster. Laut Harwege umfassen die Arbeiten insgesamt 22.000 Quadratmeter mit einem Auftragsvolumen in Höhe von circa 220.000 Euro.

„Da die Arbeiten stark witterungsabhängig sind, kann es eventuell zu Unterbrechungen beziehungsweise Terminverzögerungen kommen“, so der Diplom-Ingenieur. Auf den Baustellen werde der Straßenverkehr zeitweilig für mehrere Stunden stark beeinträchtigt. „Die Anwohner werden während der Baumaßnahmen gebeten, die Straßen von parkenden Kraftfahrzeugen freizuhalten“, erklärt Harwege. Nach Abschluss der Arbeiten sei mit Rollsplitt zu rechnen, „der während der Einfahrzeit von etwa 14 Tagen auf der Fahrbahn verbleibt.“

Die Bauleitung hat Ottmar Harwege, der unter Ruf (05192) 1303203 zu erreichen ist.

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