Tag der Bundeswehr: Planungen laufen

„Willkommen Neugier“: Videokonferenz zum Start der Vorbereitungen

Tag der Bundeswehr: Planungen laufen

Noch ist völlig unklar, welchen Verlauf die Corona-Pandemie im kommenden Jahr nehmen wird. Nichtsdestotrotz gilt es, geplante Veranstaltungen vorzubereiten. Das gilt auch für den Tag der Bundeswehr, der am 12. Juni am Standort Munster über die Bühne gehen soll, wenn es die Lage dann zulassen sollte.

„Willkommen Neugier“ - unter diesem Slogan lädt die Bundeswehr im kommenden Jahr zum Tag der Bundeswehr, abgekürzt TdBw, nach Munster ein. Nachdem die Großveranstaltung in diesem Jahr aufgrund der Corona-Einschränkungen hatte abgesagt werden müssen, wird nun ein erneuter Anlauf genommen, um an bundesweit 16 Standorten das breite Aufgabenspektrum der Bundeswehr vorzustellen. Angedacht ist, dass sich am Samstag, dem 12. Juni, von 9 bis 17 Uhr die militärischen und zivilen Dienststellen der Bundeswehr am Standort Munster präsentieren und ihre Fähigkeiten mit einem vielfältigen Programm vorstellen. Zugleich möchte sich die Bundeswehr als attraktiver Arbeitgeber in zahlreichen modernen Berufsbildern mit und ohne Uniform vorstellen. Im Vorfeld hatte der zuständige Projektoffizier des Ausbildungszentrums Munster, Oberstleutnant Christian Simmelbauer, zur ersten Koordinierungsbesprechung geladen. Wegen der Corona-Regelungen erfolgte diese allerdings in Form einer Videokonferenz. In seinen Ausführungen stellte Simmelbauer zunächst die einzelnen Ziele vor, die mit dem Tag der Bundeswehr erreicht werden sollen. So solle zum einen die Sichtbarkeit der Bundeswehr in der Fläche erhöht werden und zum anderen der enge Schulterschluss mit Kommunen, Landkreisen, Städten, öffentlichen Einrichtungen und Institutionen, Vereinen sowie Verbänden weiter ausgebaut werden.

Im Jahr 2016 zählten die Organisatoren rund 17.000 Besucher bei der Veranstaltung in Munster. „Natürlich ist es bei der Planung eines derart großen Events immer besser, wenn die unterschiedlichen Akteure gemeinsam in einem Raum sitzen und sich persönlich austauschen können. Aber besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. In diesem Sinne müssen wir unter den aktuellen Bedingungen das Beste aus der Situation machen. Daher freut sich das gesamte Projektteam, dass so viele Personen in dieser Videokonferenz zugeschaltet sind“, betonte der Projektoffizier.

Zum größten Heeresstandort der Bundeswehr gehören natürlich auch zahlreiche gepanzerte und ungepanzerte Fahrzeuge, die am Tag der Bundeswehr zu sehen und zu besichtigen sein werden. Darüber hinaus wird es neben dynamischen Gefechtsvorführungen auch die Möglichkeit geben, unter anderem den Kampfpanzer Leopard, den Minenräumpanzer Keiler, den Schützenpanzer Puma und den GTK Boxer in Aktion zu erleben. Ferner werden die Transporthubschrauber NH90 und CH-53 zu besichtigen sein.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit vielen interessanten Aktionen verspricht daher einen erlebnisreichen Tag. Darüber hinaus werden viele Vereine und Institutionen aus der Region sowie Behörden und Organisationen mit von der Partie sein, um sich vorzustellen. Einlass ist ab 9 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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