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Mannschaft des Munsteraner Reparatur-Cafés auch im Sommer aktiv

Team macht keine Pause

Die Munsteraner Mannschaft des Reparatur-Cafés, die Reparateure in der Werkstatt und die Damen des Cafés, treten in der kommenden Woche wieder vollzählig an: „Wir freuen uns darauf, unsere Gäste mit selbst gebackenem Kuchen und frischem Kaffee zu erfreuen und die Reparateure brennen darauf technische Probleme an den mitgebrachten Haushaltsgegenständen zu lösen“, lädt Rolf Plaschka ein. Dabei betont der Initiator des Reparatur-Cafés, dass dessen Team keine Sommerpause macht: „Die macht der Fehlerteufel aber auch nicht“, schmunzelt Plaschka, „daher packen wir nun schon dritten Mal im großen Saal des Ludwig-Harms-Hauses unsere Werkzeuge aus.“ Es ist also alles vorbereitet für den Reparaturtag am Freitag, dem 24. Juli, ab 14 Uhr. „Wir freuen uns auf online Anmeldungen zur Reparatur über die Homepage www.reparaturcafe-munster.de“, so Plaschka.

Der Umzug in den großen Saal habe der Initiative gutgetan: „Die Arbeit geht uns dort doch leichter von der Hand; denn mehr Platz und mehr Licht schaffen eine freundliche Arbeitsatmosphäre. Und die ist wichtig; denn alle arbeiten ehrenamtlich im Reparatur-Café und alle wollen Freude an dem haben, was sie machen“, freut sich Plaschka.

Auch dieses Mal gehe es beim Reparatur-Café natürlich in erster Linie wieder darum, lieb gewordene Erinnerungsstücke sowie Elektrogeräte, Fahrräder, Textilien, Kleinmöbel oder ähnliches zu reparieren: „Wir versuchen, den mitgebrachten Dingen wieder Leben einzuhauchen und dadurch die Laufzeit zu verlängern, Schrott und unnötige Neuanschaffungen zu vermeiden. Für unsere Kundschaft steht während der Wartezeit eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen bereit“, so Plaschka, der hervorhebt, dass das Team ehrenamtlich arbeite, daher auf Spenden angewiesen sei. Und: „Die eingehenden Spenden für Reparaturen, Kaffee und Kuchen dieses Jahres gehen an den Hopizdienst ‚Lebensbrücke‘ und die Arbeit mit den Konfirmanden unserer Gemeinde. Beides liegt uns am Herzen“, so Plaschka.

Werkstatt und Caféhaus stehen für jede Besucherin und jeden Besucher offen: „Wir arbeiten für alle Menschen – unabhängig von der Zugehörigkeit zu irgendeiner Kirchengemeinde. Um so mehr freuen wir uns darüber, dass wir im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Munster ein Zuhause gefunden haben“, betont Plaschka.

Übrigens sei schnell eine Lösung erarbeitet worden, weil das Team mit dem Umzug in den großen Saal die Werkzeugschränke jedes Mal hin und wieder zurückräumen müsse, weil der Raum eben auch für kirchliche Veranstaltungen nutzbar bleiben solle: „Raymond Kellner hat passende Rollbretter konstruiert und montiert. Damit können die Schränke nun einfach jedes Mal in den Saal umgezogen werden“, so der Initiator.

Das Café habe nach wie vor seinen angestammten Platz mit heimeliger Atmosphäre in der Bücherstube des Ludwig-Harms-Hauses: „Es hat sich gezeigt, dass wir immer an die 30 Sitzplätze für den Nachmittag bereithalten müssen. Denn inzwischen wird unser Café von immer mehr Munsteranern besucht, die die geschäftige Atmosphäre und den gedanklichen Austausch mit den anderen Gästen suchen. Nicht zuletzt wartet immer auch eine schöne Auswahl an Kuchen auf die Besucher.“